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Montag, 2. Mai 2022, 12:50

Wer ist an einer größeren Aufgabenverwaltung in Medical Office stark(!) interessiert

Hallo liebe User
Das Thema Aufgabenverwaltung ist in Medical Office durch unterschiedliche Tools/Funktionen vorhanden, es fehlt aber in meinen Augen der "große Wurf".
Es gibt:

Aufträge

Erinnerungen
ToDos
Recall

Terminkalender-Einträge
NAchrichten mit Erinerung
Notiz-Felder
Cave
Assistent mit Regelwerk
Insgesamt eine Evolution über die vergangenen 10 Jahre (und mehr), ich selber bin aber nicht mehr fit genug, dass alles in optimaler Weise schnell und geschickt zu verknüpfen. Deshalb liege ich INDAMED schon lange in den Ohren, dass wir eine echte Aufgabenverwaltung brauchen. Aber: Das ist ja erst einmal nur meine Meinung und bevor ich an dieser Stelle weiter "rumgrabble" möchte ich gerne wissen, ob eine solche Aufgabenverwaltung mit Logik und Erinnerung von anderen Usern wirklich benötigt wird, oder nur ein nettes Bonbon wäre.
Hier ein paar kleine Happen über die Thematik in den letzten 10 Jahren.
ToDo oder hattat schon einer erledigt??
Diskussion zu Aufgaben und Möglichkeiten des Kompetenzteams
Wie organisieren andere User Prozesse, Aufgaben, Erinnerungen, Warnungen etc.
Ergonomie
Über Rückmeldung an dieser Stelle würde ich mich wirklich freuen, auch wenn das Fazit wäre: "brauchemernit" ;)
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

Beiträge: 320

Wohnort: Nieder-Hilbersheim

Über mich: Promovierter Informatiker, Softwarearchitekt, Prozessingenieur, tätig in der Hausarztpraxis meiner Frau Doktor.

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Montag, 2. Mai 2022, 18:35

Ich finde das Thema sehr wichtig.

Die Möglichkeit, Aufgaben zu verwalten und Abläufe zu strukturieren ist begrenzt. Für einige Vorgänge, die ich zurzeit implementieren möchte, gibt es mehrere verschiedene technische Möglichkeiten, aber keine davon richtet sich wirklich darauf aus, einen Prozess zu implementieren.

Selbst der Dokumentationsassistent ist letzten Endes lediglich eine flexible Schalterleiste, die Bruchstücke von Vorgängen anstößt. Die Konfiguration des Ganzen ist unübersichtlich, weil alles, was man an Werkzeugen in Einsatz bringen möchte, an den unterschiedlichsten Stellen im Programm konfiguriert wird.

Und häufig genug setzt man Werkzeuge ein, die für den Verwendungszweck eigentlich gar nicht gedacht sind. (Beispiel: ich nutze eine Externe Kategorie, um aus Medical Office heraus PDF-Dateien öffnen zu können. [Die Lösung kam zwar nicht vom FLS, aber eine bessere Lösung, die alle Anforderungen hierbei erfüllt, konnte man mir auch nicht nennen.] Und dazu einen schnöden und instabilen Hack, damit das auf all unseren Rechnern funktioniert.)

Zum Teil wird man durch den "modaler-Dialog-Charakter" von Fenstern daran gehindert, zusammenhängende Konfigurationsdialoge nebeneinander zu legen und parallel aufeinander abzustimmen.

Außerdem greifen die Rädchen oft nicht gut ineinander. Ich finde es z.B. sehr schade, dass man Regeln aus dem Regelwerkassistenten nicht in der Patientenstatistik wiederverwenden kann. Und anders herum.

Und dann kommen noch Fehler (Beispiel ATC-Parameter im Regelwerk) und Unvollständigkeiten (Beispiel interner Formulareditor) hinzu, die es schwer machen, im System vorhandene Daten gut zu präsentieren oder in einem Workflow zu verarbeiten.

Man kann mit MO also vieles machen, aber vieles davon mutet dem Anwender so einiges an um-die-Ecke-Denken zu. Für den Administrator sehe ich das noch ein (denn der bin ja ICH), aber ich finde es sollte tunlichst vermieden werden, dass medizinisches Fachpersonal sich mit den technischen Begriffen "Auftrag", "Kategorie", "Autotext", "Dynamic View", etc. auskennen muss, um irgendwie voranzukommen. Für diese Anwender sind Abläufe wichtig, nicht die technischen Bestandteile, die solche Abläufe realisieren.

Einfaches Beispiel bzgl. Abstraktion der Technik: Unser Drucker unter dem Schreibtisch an der Anmeldung wurde von unserem (früheren) FLS "blankodrucker-240" genannt. Warum heißt der nicht "Drucker an der Anmeldung" o.ä.?

Meine Einschätzung ist leider pessimistisch: bevor man das in den Griff bekommt, müsste eine ganze Menge Konzeptionsarbeit geleistet werden. Und im Grunde auch die Software von Grund auf neu erstellt, da das alles ganz schön an die Nieren des Systems geht.

Meine Strategie lautet: nutze die Möglichkeiten, die es gibt (auch wenn man die manchmal verbiegen muss), und melde deren Unzulänglichkeiten.

(Ich möchte gerne noch betonen, dass ich sehr dankbar dafür bin, dass es in MO die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten überhaupt gibt! Viele Lösungen lassen sich auch relativ elegant umsetzen! Aber eben nicht alle, und gerade die kreativeren Einsatzmöglichkeiten sind mit Hürden versehen.)

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Dienstag, 3. Mai 2022, 01:07

möchte ich gerne wissen, ob eine solche Aufgabenverwaltung mit Logik und Erinnerung von anderen Usern wirklich benötigt wird, oder nur ein nettes Bonbon wäre.

ganz klares beides :D

die "eierlegende Wollmilchsau" wäre natürlich super - leider komme ich aus einem PVS in dem Versuch genau dies möglich zu machen das Ganze Programm performancemässig nahezu unnutzbar gemacht hat
leidensfähig wie wir nun alle sind haben wir uns die bestmöglichen Lösungen zurecht "gefrickelt" und sind froh dass es zügig läuft und wir bisher immer irgendweine Lösung gefunden haben
Aber besser geht immer und natürlich wäre Weiterentwicklung in diesem Bereich sehr zu begrüssen (Stillstand tötet genauso wie "überzüchten")
Der Vorredner hat es schon gesagt "das braucht gaaaanz viel Konzeptionsarbeit und dann tiefgreifende Systemänderungen" mit intensivsten "real-life-Betatestungen" die dann im täglichen Wahnsinn möglich sein müssen

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Dienstag, 3. Mai 2022, 12:45

Der Vorredner hat es schon gesagt "das braucht gaaaanz viel Konzeptionsarbeit und dann tiefgreifende Systemänderungen" mit intensivsten "real-life-Betatestungen" die dann im täglichen Wahnsinn möglich sein müssen


:)
Ich gehe natürlich davon aus, dass das dauert und mühsam ist, aber ist das unsere Kernarbeit nicht auch und ist nicht das Zentrum unserer Arbeit ,diese gut zu machen und dafür auch IT zu nutzen, statt uns wie so oft in den letzten Jahren Energie für diesen Kern abzuziehen, damit kryptische und verwirrende Umsetzung der TI am Laufen gehalten werden?
Warum muss alles immer neu erfunden und über real-life-beta-testing mühsam auf tausend Rücken zurechtgerückt (hihi) werden? Warum kann z.B. nicht normale E-Mail mit guter PGP-Implementierung sicheren Transfer gewährleisten, warum muss neue Technik so viel Energie ziehen, die die meisten User nicht mehr intuitiv verwenden und dadurch selber zum Sicherheitsrisiko werden?
Stopp, ich verenne mich :(
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

6

Dienstag, 3. Mai 2022, 14:20

Nee, Sie rennen schon richtig- genauso ist es. Nämlich so, wie ich als maximal IT-Halbgebildeter es wahrnehme.
Und ja, ich wünsche mir auch öfter mal die Zusammenführung bestimmter Elemente, denn:
wenn ich nicht gleich dazu komme im Forum aufgeschnappte Lösungen etc. zu "implementieren",
dann finde ich es erstens im Forum schon am nächsten Tag evtl. nicht mehr wieder, oder habe es nach wenigen Tagen überhaupt vergessen.Und das ist schade, denn selber habe ich es evtl. gar nicht gewusst, DAS DASS GEHT, oder könnte es sowieso selber nicht ersinnen.
Etc.o ja, ich finde den Impuls auch suuuper !!

7

Dienstag, 3. Mai 2022, 17:06

Hallo,

ich hatte auch schon öfter den Wunsch nach einem Aufgabenmanagement geäußert, um besser delegieren zu können (spart meine Zeit) oder Dinge nicht zu vergessen (Patienten leben länger ;) ) , oder den Patienten zu erinnern ( Kontrollen werden nicht verpasst, bringt oft auch Einnahmen), etc.

Ich würde mir eine Funktion wünschen mit welcher ich Aufgaben in der Zukunft anstoßen kann und den Verlauf dann beobachten kann.

- Ich lege für einen Patienten eine Aufgabe an, schreibe einen Text, wähle den Adressaten (ich, Praxispartner, MFAs, Sekretärin, Patient selbst per Recall, evtl Mehfachauswahl?) und wähle ein Datum an welchem das passieren soll.
- Die Aufgabe erscheint je nach Ziel in einem Container in Dynamic View, in einer ToDo liste oder als Mail/SMS an den Patienten.
- Alle Beteiligten können sich zukünftige / aktuelle / erledigte Aufgaben anschauen, können Notizen dazu schreiben, können die Aufgabe für 2 Wochen zurückstellen ("Warten auf Rückruf, Wiedervorlage in 3 Tagen"), können dokumentieren dass die Aufgabe erledigt ist ("Sozialdienst und Tochter informiert, Termin vereinbart, [Name + Datum]")
- Es gibt Vorlagen und Autotexte und Farbmarkierungen, damit geht das schnell und übersichtlich.

Vieles davon gibt es schon, es ist aber verteilt auf viele Einzelfunktionen (ToDo Liste, Terminplan, Erinnerung, Recall, Nachrichtensystem), der Verlauf wird oft nicht dokumentiert, falls mehrere an einer Aufgabe arbeiten wird es unübersichtlich, in Dynamic View gibt es keine gesammelte Ansicht für alle Aufgaben, manches ist komplex (ich habe den Recall leider noch nicht ganz verstanden).

Zusammengefasst also sehr gerne ein Aufgabenmanagement, dass mir im Alltag effektiv hilft.

LG C.Schnell

8

Dienstag, 3. Mai 2022, 18:55

mal ein Kernpunkt:
die todos sollten mit der Erinnerungsübersicht bearbeitet werden können. und erledigte Aufgaben fliegen aus der Erinnerung raus.

alles vorhanden, muss nur etwas umverdrahtet werden.

Für mich stellt sich die Frage für diesen Chat:

Wer benötigt eine bessere Aufgabenverwaltung für den Alltag...

Ein Konzept für die nötigen Anpassungen ist von meiner Seite aus vorhanden. Die Frage ist lediglich, ob der Bedarf, Wunsch da ist.

9

Dienstag, 3. Mai 2022, 20:08

Ich würde mir eine Funktion wünschen mit welcher ich Aufgaben in der Zukunft anstoßen kann und den Verlauf dann beobachten kann
In meinen(!) Augen, ein klassisches ToDo.

Danke für die Rückmeldung.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

10

Dienstag, 3. Mai 2022, 20:09

Zitat

Zitat

Wer benötigt eine bessere Aufgabenverwaltung für den Alltag...
:thumbsup: ich
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

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11

Mittwoch, 4. Mai 2022, 07:11

Zitat

Zum Teil wird man durch den "modaler-Dialog-Charakter" von Fenstern daran gehindert, zusammenhängende Konfigurationsdialoge nebeneinander zu legen und parallel aufeinander abzustimmen.

Ich wäre schon zufrieden, wenn das ginge.
Und natürlich enbloc markieren und löschen.
bro

12

Mittwoch, 4. Mai 2022, 22:12

Zitat

Zitat

Wer benötigt eine bessere Aufgabenverwaltung für den Alltag...
:thumbsup: ich

Wer benötigt eine bessere Aufgabenverwaltung für den Alltag...

.
Und ich :thumbsup:

13

Freitag, 6. Mai 2022, 14:32

Und ich :thumbsup:

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Freitag, 6. Mai 2022, 16:46

Wäre das nicht etwas für eine Abstimmung?
Frau Riemer?
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

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Samstag, 7. Mai 2022, 05:17

Ohne jemand zu nahe treten zu wollen: 6-8 Leute pushen das Thema… und daraus schließen wir auf ein relevantes Thema für alle??

Ich glaube, dann wäre eine Abstimmung mit mehreren Punkten sinnvoll, wo jeder seine Prioritäten angeben kann. Mir z.B. wäre eine modernes Archiv im Moment wesentlich wichtiger… aber das ist ja auch nur meine Meinung… :)

Beiträge: 2 470

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16

Samstag, 7. Mai 2022, 10:06

es sind auch nur eine Handvoll Leute, die sie um MO kümmern und Indamed profitiert sicher sehr davon. Stichwort unfreiwillige Betatester, die sich die Zeit nehmen zu verbellen. Die meisten aber überlassen das alles den FLS. Die wenigsten legen auch selber Hand an, an Software und Hardware.
Es sind auch nur eine Handvoll Leute, die brav die Bugs melden und Indamed profitiert sicher sehr davon.
Was ich sagen will, eine Handvoll Leute können da sicher sehr viel, auch und besonders die schweigende Mehrheit bewegen.
Ohnehin geht das noch dem Machbarkeits- und Dringlichkeitsfilter bei Indamed.
Michse profitieren jedenfalls davon sehr viel.
bro

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Samstag, 7. Mai 2022, 14:44

Ohne jemand zu nahe treten zu wollen: 6-8 Leute pushen das Thema… und daraus schließen wir auf ein relevantes Thema für alle??
Hallo Herr Quick
Sie haben Recht mit der Aussage. Allerdings habe ich mich auch immer wieder gefragt, wie manche Entwicklungen den Eingang in MO gefunden haben, wo also die Mehrheit war, die diese Themen gepusht hatte.

Gutes Archiv und Editierbarkeit gescannter Dokumente five ich auch wichtig, aber eine echte konfigurierbare Hilfe in der zentralen Arbeit eben auch, und das schon seit Anfang an.

Es ist doch kein Argument gegen das Thema, wenn hier nur eine Handvoll User dazu Stellung nehmen, beim Thema TI wurden wir erst gar nicht gefragt ;-)
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

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Mittwoch, 18. Mai 2022, 20:21

Hallo

Damit dieses Thema nicht versackt, hole ich es mal wieder hoch und ergänze es durch ein paar Alltagsbeobachtungen. Heute habe ich nur Wartungsarbeiten gemacht, Terminplaner-Programmierung, Tagesprotokoll-Analyse, Regelwerks-Programmierung etc.

Alleine bei der Überprüfung des Tagesprotokolls habe ich für 82 Patienten 35 Fehler gefunden. Damit meine ich sowohl solche, die MO mit seinem Regelwerk/Assistenten automatisch erkennt, als auch solche, die meine Regeln herausfischen, solche, die inhaltlicher Art sind, kritische und weniger kritische. (Damit meine ich vergessene befunde, nicht erhaltene Informationen, die Folgen haben, verliehene geräte die nicht zurückgebracht wurden, Medikamente, die nicht mehr verschrieben werden sollten, z.B. solche, bei denen der G-BA Ärer macht etc etc etc)

Das verteilt sich auf 13 unterschiedliche Menschen, die in ihrer jeweils individuellen Art Fehler machen, Dinge vergessen, falsche Schlüsse ziehen.

Ich habe Stunden damit zugebracht, diese Fehler zu finden (unklar, wie viel ich dabei selber gemacht und wie viele ich noch übersehen habe).

Jeden Fehler habe ich dann mittels Erinnerung und farbiger Markierung einer Gruppe (Docs, oder MFAs) zugewiesen und mittels Farben auch noch dem jeweiligen Doc.

Alles machbar, aber sehr MÜHÜÜÜÜHSAM. Allerdings geht es nicht ohne Fehlerkontrolle, und das ist wieder ein Grund für ein gutes Aufgabenmanagement.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

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Mittwoch, 31. August 2022, 22:01

Sind wirklich so wenige User an einer Aufgabeverwaltung interessiert? Wenn ja, kann man dieses Thema wohl begraben, oder viele verstehen hat nicht, was damit gemeint ist

Also, in Zweifelsfall fragen......
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

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Über mich: Promovierter Informatiker, Softwarearchitekt, Prozessingenieur, tätig in der Hausarztpraxis meiner Frau Doktor.

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Mittwoch, 31. August 2022, 23:40

Sind wirklich so wenige User an einer Aufgabeverwaltung interessiert?

Ich glaube an der Antwortquote im Forum lässt sich das allgemeine Interesse nicht ablesen. Zu gering ist schon (meiner Einschätzung nach) die Quote der Forennutzer, die überhaupt mitbekommen haben, dass es diesen Beitrag hier gibt. Dazu müsste man ja aktiv die neuen Threads durchgehen (was ich hier total umständlich finde), oder das betreffende Unterforum (aktiv) abonniert haben.

Ich glaube nicht, dass viele das machen. Erschwerend kommt hinzu, dass zumindest unsere KV wöchentlich mehrere Mails mit relevanten Updates verschickt, die für den täglichen Einsatz in der Praxis dringender im Auge behalten werden müssen. Das nervt schon, und dass man sich medizinisch auch auf dem Laufenden halten muss, ist selbstredend. Also wir sind da am Limit, was Aufnahme- und Anpassungsfähigkeit betrifft.

Und es liegt auch nicht allen, bei Software strategisch zu denken. Die soll halt einfach funktionieren. Für jeden Akt im Real-Life ein zugehöriger Knopfdruck im System (meistens leider mehr als nur einer...). Es fehlt die Phantasie, dass der Computer uns viel mehr abnehmen könnte, wenn die Software passgenau auf die Anforderungen angepasst ist. Aber die Anforderungen von Praxis zu Praxis sind oft zu verschieden, damit Standardsoftware das Wunder einer durchdesignten Lösung bereithalten kann.