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1

Dienstag, 13. April 2021, 08:33

Performance: Clientausstattung

Da ich auch mit Performance-Problemen kämpfe, nein/doch ich auch, aber ich meine hier die Performance der Clients. Mich interessiert, wie lange dauert der Aufbau einer DynView-Seite, wenn zwischen verschiedenen DynView-Ansichten gewechselt wird? Wie lange dauert der Aufruf eines gespeicherten Briefes? Welches Prozessoren sind in den Clients, wieviel Speicher, welcher Festplattentyp?
Soll erst einmal nur ein Stimmungsbild für die Eintscheidung zur Wahgl neuer Clients sein ;-)
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

2

Dienstag, 13. April 2021, 11:20

Hallo Herr Sprenger,

ich verstehe Ihr Anliegen, aber eine solche Anfrage wird Ihnen nicht viel bringen. Es hängt einfach zu viel von Scripts usw. ab. Die eigentliche CPU-Performance ist aus meiner Sicht wenig entscheidend. Ja, ich habe noch einen 5 Jahre alten Celeron. Der ist wirklich recht langsam, würde ich nicht mehr empfehlen. Aber alles ab i3 aufwärts hat aktuell eine ausreichende Single-Thread-Performance. Mehr als 8 GB Speicher brauchen Sie für einen Client nicht, eine SSD ist essentiell.

Ich habe noch 5 Jahre alten i5 im Einsatz und einen neueren Ryzen. Man merkt den Unterschied nicht.

Entscheidend wäre, wenn es Indamed gelänge, mehrere Kerne der CPU zu nutzen. Dann könnte man durch eine Parallelisierung vielleicht mehr Performance erreichen, speziell bei vielen Clients...

Grüße,

P. Quick

3

Dienstag, 13. April 2021, 11:41

Aber alles ab i3 aufwärts hat aktuell eine ausreichende Single-Thread-Performance. Mehr als 8 GB Speicher brauchen Sie für einen Client nicht, eine SSD ist essentiell.


Hallo Herr Quick
Ich hatte gestern einen Termin mit meinem FLS. Dort wurde die Existenz eines i3, 8GB, SSD, als zu alt und schwach für einen Client angesehen, dies passe nicht mehr zu den gewachsenen ANforderungen durch DynView.
Meine Frage ist auch eher so zu verstehen, dass ich mir gerne mal einen Client baue/kaufe, der in anderer Umgebung, mit den dann bekanntes Specs gut und flott läuft. MO ist ganz klar langsamer geworden, ich möchte gerne mal ein schnelles MO auf anderen Systemen sehen und dann entsprechend hier agieren. Habe gerade ein schnelleres System gekauft, ohne expl. Grafikkarte, aber nachrüstbar, und werde mal testen. Ich gehe mal davon aus, dass MO an Clients auch ohne i7-Prozessoren schnell genug laufen muss. Ich erwarte ja nicht, dass ich hier absolute Daten bekomme, aber irgendwie muss ich weiter machen.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Josmed« (13. April 2021, 12:24)


4

Dienstag, 13. April 2021, 12:10

Hallo Herr Sprenger,

MO ist ganz klar langsamer geworden


Vor Dynview hatten Sie genau eine Krankenblattansicht. Mit nur einer Dynview gäbe es also kein Zeitproblem beim Umschalten der Ansicht. Zweitens ist Dynview nicht gleich Dynview. Die Geschwindigkeit hängt natürlich auch von der Komplexität der Ansichten (Anzahl der enthaltenen Container und deren Inhalt) ab. Auch die in Schnellinfos verwendeten PHP-Scripte und andere Regeln können die Geschwindigkeit stark beeinflussen. Aufgrund der vielen Möglichkeiten der MEDICAL OFFICE-Oberfläche kann man natürlich auch die Hardware an Grenzen bringen. Jede Anpassung sollte deshalb immer ein Abwegen sein, ob die zusätzliche Komplexität denn wirklich notwendig ist.

mfg
Uwe Streit

5

Dienstag, 13. April 2021, 12:43

Aufgrund der vielen Möglichkeiten der MEDICAL OFFICE-Oberfläche kann man natürlich auch die Hardware an Grenzen bringen. Jede Anpassung sollte deshalb immer ein Abwegen sein, ob die zusätzliche Komplexität denn wirklich notwendig ist.


Hallo Streit
Das obige ist mir schon klar, jedoch betrachte ich unsere Konfiguration als "alltagstypisch" mit "normalen" Anforderungen an ein Programm. Mir ist die Schwammigkeit bewusst, aber... die Dinge, die ein Programm zur inhaltlichen Arbeitserleichterung für die originäre Arbeit leisten muss, sind keine Aufgaben, die exorbitante Rechenleistung benötigt. Ich sage ja beileibe nicht, MO macht das schlecht, sondern, ich sage, die hier existierende Ausstattung scheint den Bedürfnissen nicht gerecht zu werden. Ich glaube, wir haben schon > 100.000 Euro für Hard- und Software/Pflege (in 18 Jahren) ausgegeben, arbeiten aber immer noch viel zu stockend.

Für mich ist die Arbeit oft vergleichbar mit einer Fahrradfahrt mit angezogener Bremse. Ich beobachte hochkemplexe Spiele mit beeindruckender Geschwindigkeit ohne Ruckeleffekte, ich habe Datenbankprogramme erlebt, die Ergebnisse bei Recherchen zeigten, bei denen ich kaum eine Latenz bemerkte, aber hier im Alltag sitze ich immer wieder vor dem Rechner und zähle 21.22.23.....30, weiter, Verzögerungen von 3-10 Sekunden kommen regelmäßig vor und über den Tag und die Zeit addiert sich das spürbar.

Nun schaue ich, was ich selber optimieren kann (Mit DynView wurde der Server getauscht, dann noch der Switch, dann alle LAN-Kabel. Alles ändert aber nichts an meiner ewigen Suche nach maximaler Unterstützung DURCH PC und Software, nicht FÜR diese ;-)
Vor einiger Zeit war ich in einer radiologischen Praxis. Dort wurden GKV-karte eingelesen und binnen 1-2 Sekunden waren alle Daten abgeglichen. Ein Traum, hier dauert es zwischen 6-10 Sekuunden, immer wieder auch länger (bis 20 Sekunden), manchmal auch schneller. Da habe ich, obwohl ich sehe, dass es anders geht, kapituliert, hier baden meine MFA an der Rezeption dies aus.

Immer noch bin ich alter arthritischer Mensch mit meinen Tastenanschlägen oft schneller als MO und dann mache ich die Arbeit doppelt und dreifach.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

6

Dienstag, 13. April 2021, 14:08

Hallo Herr Sprenger,
was sagt denn der MO-Systemtest (am besten am Server ausgeführt) zu Ihrer Serverhardware? Damit könnte man ja etwas Schwammigkeit herausnehmen.
VG H.Rügen

7

Dienstag, 13. April 2021, 14:37

Dort wurde die Existenz eines i3, 8GB, SSD, als zu alt und schwach für einen Client angesehen, dies passe nicht mehr zu den gewachsenen ANforderungen durch DynView.
Ich bin da skeptisch. Machen Sie es sich doch mal einfach: Öffnen Sie die Leistungsanzeige von Windows und lassen sich Auslastung von Prozessor, Speicher und SSD anzeigen. Dann öffnen Sie die Views, wechseln Sie und führen Sie die Maßnahmen durch, die aus Ihrer Sicht Zeit fressen. Und dann schauen Sie sich die Auslastung an. Bei mir zuckt der CPU-Last des einzelnen Kernes kaum über 20%. Was hilft Ihnen dann ein i7 wenn der i5 schon nur 20% ausgelastet ist. Das ist wie der Porsche im Stau... auch nicht schneller als der Fiat 500 -))

Ich habe meinen Server nur vom i5 auf den Ryzen gewechselt, weil der schon 5 Jahre alt war. Da war mir einfach das Ausfallrisiko zu groß...

Aber wie auch immer... jeder muß seinen Weg für sich finden...

Grüße,

P. Quick

8

Dienstag, 13. April 2021, 15:08

Hallo Josmed,

wenn ich mich richtig erinnere, ist auf Ihrem Server eine HDD im Einsatz, oder?

Ggf. würde es vor allem helfen, dort eine SSD einzubauen.
(Ich kann hier natürlich nicht für Performanceanstiege garantieren, aber nahezu alle Dienste von MEDICAL OFFICE, wie z.B. der MoServer (für Dynamic View), laufen auf dem Server.)
Mit freundlichen Grüßen

Alexander Zwickler
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9

Dienstag, 13. April 2021, 16:25

für kostenbewusste, die folgende Hardware-Situation auch haben: in meinem Server ist auch 500gb ssd, 1TB Hdd.
Indamed war auf Hdd installiert. mit Partition manager (zb easeUS) habe ich die 500gb Festplatte aufgeteilt (200gb System, 300gb MO/Netzwerk), und auf die 300gb den HDD Inhalt kopiert. Dann die Laufwerksbuchstaben umbenannt, wie in der Ausgangslage (300gb Laufwerk F).

HDD ist jetzt eines meiner Backupmöglichkeiten.

10

Dienstag, 13. April 2021, 16:37

Hallo,
nach meiner Erfahrung diesbezüglich liegt das Problem einer zu langsamen Darstellung häufig weder auf Seiten des Clients (dort findet man es eigentlich nie) noch in der Hardwareausstattung des Servers (wobei es selbstverständlich tatsächlich einen siginifikanten Performancegewinn durch eine gute SSD auf dem Server gibt). Wir hatten zB bis vor kurzem noch einige Client-PCs etwa aus dem Jahre 2007 (damals Intel Core Duo) mit entsprechend wenig Arbeitsspeicher und HDDs im Einsatz. Windows selbst hat dort zwar ewig zum booten gebraucht, aber sobald Medical Office vollständig geladen war, hat man bei der Arbeit im Programm selbst wenig Unterschiede zu unseren noch recht neuen Clients gespürt (und die sind mit aktuellen Core i5 und 8GB Arbeitsspeicher sowie eigenen SSDs ausgestattet).
Meist ist doch das Netzwerk der Flaschenhals. Es hilft hier, die Performance einer MO-Instanz auf dem Server mit der Performance auf dem Client zu vergleichen. Besonders auffällig sind diese Unterschiede im Statistikmodul (wurde hier im Forum ja schon mal diskutiert), aber natürlich betreffen sie auch sämtliche anderen Programmbereiche, da überall Daten vom Server zum Client übertragen und dann dargestellt werden müssen.
Gut nachzuvollziehen sind die zu übertragenden Datenmengen mit DynView sicherlich angewachsen, da oft ja viel mehr Informationen gleichzeitig zu sehen sind als das im alten Krankenblatt der Fall war. Eine andere Frage ist natürlich, ob es nicht Optimierungspotential in der Frage gibt, welche Daten überhaupt übertragen werden (müssen).
Der Datenbankstruktur geschuldet werden vermutlich in einigen Fällen mehr Daten übertragen, als für die aktuelle Darstellung benötigt werden (habe ich im Statistik-Thread schonmal was zu geschrieben). Aber der Lichtblick: es wird kontinuierlich daran gearbeitet, alte Datenstrukturen aufzulösen und durch im aktuellen Datenbankumfeld performantere Speicherformen zu ersetzen. Jüngstes Beispiel hierfür dürfte die Einrichtung einer neuen Tabelle für die "überlangen" Karteikarteneinträge sein (also die, die länger als die 80 Zeichen sind, die das dafür vorgesehen Feld in der Karteikarteneintragstabelle umfasst). Diese waren nämlich zuvor im FMEMO-Feld der Tabelle binär abgespeichert und lagen in diesem Binärfeld vermutlich neben weiteren Daten, sodass sie für die Datenbank selbst nicht direkt durchsuchbar waren. Durch die Separation in eine neue Tabelle sollte jetzt auch eine Durchsuchbarkeit mit Datenbankmitteln (statt Parsing auf dem Client) gegeben sein. Das Auflösen weiterer FMEMO-Felder in sauber für die Datenbank selbst erfassbare Datenspalten dürfte auch in anderen Bereichen Performancezugewinne bringen.
Ein weiteres gutes Beispiel hierfür sind die Kostenträgerinformationen. Bei unseren Clients dauert die Zeit bis zur Anzeige der Kostenträgerdaten / Fallinformationen gerade bei der Anzeige aller vorhandenen Fälle bei lange zur Praxis gehörenden Patienten oft eine in (vielen) Sekunden messbare Zeit, während die gleiche Information auf dem Server gefühlt "fast sofort" zur Verfügung steht. In der Falltabelle stehen ebenfalls noch recht viele Informationen in einem binären FMEMO-Feld. Möglicherweise (Hypothese, habe ich nicht überprüft) werden für die Anzeige/Auflistung bei der Auswahl "Alle Fälle" direkt sämtliche Daten zu allen vorhandenen Fällen des Patienten übermittelt, also mehr an Informationen, als für die Darstellung der Kopfzeile in der Tab-Auswahl benötigt würde, sodass die Erstellung der Anzeige begrenzt durch das verfügbare Netzwerkübertragungsvolumen recht lange dauert. Würden nur die gerade wirklich benötigten Daten über das Netzwerk übermittelt, müsste die Darstellung wesentlich schneller da sein, wenn man sich mal überlegt, dass bei uns in der Praxis alle Rechner mit GBit angebunden sind.


VG Julian Hartig

11

Dienstag, 13. April 2021, 19:49

Ohne dass ich das zuordenen kann wird es manchmal früher, manchmal später, manchmal am Ende, manchmal am Anfang manchmal nach 3 Wochen nach dem Update langsam.
Was ich sagen kann ist core 5 oder 7, ssd und 16 gb Hauptspeicher, ändern daran nichts, gar nicht.
Ich glaube, dass die Datenbank eben manchmal da nicht mit kommt, selbst wenn ich hydrogekühlte Rechner einsetze wird das nicht besser.

War bei Turbomed auch so. Mit den Jahren wurde die Performance immer schlechter, weil die veraltete Plattform da nicht mehr mit kam, was die Verschlimmbesserer alles von einem AIS verlangen.

Als ich mit Turbomed am Ende war und auf MO umgestieben bin habe ich mir einen Bauch in das GKV Loch gefreut.

Nun merkt man, dass auch MO gegen die Anforderungen machtlos ist.

TM war ein Ackergaul, MO ein Traber, was jetzt verlangt wird ist eine Rennpferd und später ein Überschallflugzeug.

Aus einem Ackergaul wird nie ein Traber und aus einem Traber nie ein Rennpferd.

da hilft nur eine mRNA Impfung für MO, haben die aber nicht bei Indamed, fehlende Priorität.

von 3 bis 15 Sekunden hatten wir schon Wartezeiten oder Abstürze. Was schnell oder langsam ist ist halt immer subjektiv. Schlimmer noch als die Wartezeiten sind überflüssige Klicks.

Am allerschlimmsten sind aber aktuell bis 650 Anrufe am Tag wegen der Schei.. Impfung.

Munter bleiben.
Bro

12

Dienstag, 13. April 2021, 20:48

Erst einmal: Danke für die regen Antworten. Ich werde systematisch alles durchgehen und die Ergebnisse teilen.
Nun wünsche ich erst einmal einen guten und erholsamen Abend.
P.S. Server-Test sagt mir spontan nóch nichts, werde aber suchen....
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

13

Dienstag, 13. April 2021, 22:21

Hallo Herr Sprenger
Im DPS: Medical Office - Arbeitsplatz- Allgemein: neben "Arbeitsplatz updaten" gibt es "Systemtest".
Das isses! Nach dem test bekommen Sie die Ansage mit wieviel Prozent vom "Vergleichssystem" Ihr Rechner performed hat. Bleiben Sie guten Mutes. wie an anderer Stelle geschrieben hat meine neue M2 SSD, die nur für MO drin steckt schlechte Wertung bekommen- weil sie ganz am Schluss des Tests abka...weil dann sehr große Dateien übertragen werden- spielt aber im Real Life bei mir keine Rolle da die Datenmengen bei uns mit 5 Clients bei 2 Ärzt:inn/en überschaubar bleiben
Aber mir wurde von Inda Herrn Bechtatou geraten das nicht zu übertreiben, da dabei durchaus nennenswerte Mengen neuer Daten im (?) System erzeugt würden, was man eigentlich nicht braucht. Also nicht vielmals. Ich hatte dabei immer CrystalDiskInfo mitlaufen um die Temperaturen von CPU,SSDs dabei zu sehen. Und CPU Last war wie Freund Quick schon sagte nie über 20%...
Abgesehen davon: bei alten Patienten und Umschalten von "Patient" in "Kostenträger": keine Sekunde- am Client...
Alle Computer SSDs, der neue Win19 Server 2-3, aber 2 SSD mit 1GB im Raid 1 würde ihm lt. Test zur superallerbesten Performance reichen- haben wir ausprobiert: deutlich schneller als mit der Extra MO-SSD. Tja, das mit CPU-Kernen muss noch geknackt werden.

14

Mittwoch, 14. April 2021, 13:56

Hier ein Beispiel mit welcher Ausstattung ein Client welche Performance bietet. Festplatte: wd 250gb Sata 3.5" 7200rpm Hard Drive
Das finde ich schon bedenklich, weil das 1000 Euro + Business Rechner sind nicht mehr die Jüngsten aber damit kann man Video streamen und ruckelfrei angucken etc. - und eigentlich ausreichen müsste. Es wäre also schön, wenn Indamed zu diesem Beispiel den Vergleichsmaschine hier posten könnte. Was sollen wir denn uns hinstellen damit es 0 % langsamer ist und nach wieviel Monaten ist die Maschine veraltet ?

Bro

Zitat


Im DPS: Medical Office - Arbeitsplatz- Allgemein: neben "Arbeitsplatz updaten" gibt es "Systemtest".

@Inda: hatte ich falsch verstanden, hole ich nach.
»Hus Brogarden« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hus Brogarden« (14. April 2021, 17:50)


15

Mittwoch, 14. April 2021, 14:23

Hallo Brogarden,

der Systemtest sollte nicht auf einem Client durchgeführt werden, sondern auf dem Server.

mfg
Uwe Streit

16

Mittwoch, 14. April 2021, 14:48

Hallo,

hier mal unsere Zahlen vom Systemtest auf unserem neuen mit Hyper-V virtualisierten Server: 2Kerne, 12GB RAM, Virtuelle Festplatte VHDX, Windows 10 Pro.

Physischer "Server" ist eine Workstation von Fujitsu CELSIUS 850 Power+ mit 1x Xeon E2274G 4,1 GHz, 4Kerne, 32GB RAM, 2x 512 GB M2-SSD (NVMe und PCI), Windows 10 Pro.

Bei den SSDs sollte man unbedingt zu NVMe oder PCI greifen, nicht zu SATA. SATA ist deutlich langsamer. Selbst wenn man eine SATA-SSD im Server verbaut hat, kann man über eine PCI-Steckkarten-SSD nachdenken, wenn der Server noch recht neu ist.

Nicht die Anzahl der Kerne, sondern die Gigaherzchen sind beim Prozessor entscheidend. Viele Kerne bringen bei der Firebird-Datenbank nichts, dafür schnelle Kerne.
Man könnte noch dem Virenscanner verbieten auf bestimmte Dateien zuzugreifen, z.B GDB. Da sollte man aber gut Abwägen, ob Sicherheit doch vor Performance geht.

Aus meiner Sicht kann man gerade bei Windows 10, einige von MS mitgelieferten Goodies ausschalten, nicht nur aus Performancegründen sondern auch wegen Datenschutz. Dafür bietet sich z.B. OO-Shutup-10 an.

Viele Grüße
Ekkehard Langner
»PrDrLa« hat folgende Datei angehängt:

17

Donnerstag, 15. April 2021, 10:28

was sagt denn der MO-Systemtest (am besten am Server ausgeführt) zu Ihrer Serverhardware?
Kann mir jemand von INDAMED bei der Interpretation des Systemtestes helfen?
»Josmed« hat folgende Datei angehängt:
  • systemtest.JPG (36,26 kB - 62 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 15:33)
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

18

Donnerstag, 15. April 2021, 11:42

Hallo Josmed,

Referenz für unseren Test war ein normales Notebook i5 mit SSD-Festplatte (ca. 3 Jahre alt). Da insbesondere die ersten beiden Werte in dem Test wichtig für eine flüssige Gesamtperformanz sind, sollten Sie mal Ihre Serverfestplatte prüfen. Bevor Sie komplett neue Computer kaufen, kann wie hier schon mehrfach besprochen schon der Austausch einer HDD gegen eine SSD wahre Wunder wirken.

mfg
Uwe Streit

19

Donnerstag, 15. April 2021, 11:57

Hallo Josemd,
die ersten 3 Ergebnisse sind die Wichtigsten. Das zweite Ergebnis hat den größten Einfluß auf die Performance. 80% aller Datenbankvorgänge sind lesender Natur. In der Regel sind die zu lesenden Datensätze klein, also weniger als 4KB. Deshalb ist das Ergebnis der Messung "Einfügen/Ändern großer Datensätze" nicht relevant.
195,8% langsamer bedeutet, dass das Lesen eines Datensatzes etwa die 3-fache Zeit benötigt, als das Referenzsystem.
Ein Beispiel: ein Rechner, der etwa das Referenzsystem trifft, benötigt für die Darstellung eines Patienten, der ca. 5000 KB-Einträge hat, also seit 25 Jahren jeden Monat mehrere Einträge hat, etwa 3-4 Sekunden. Ihr Rechner benötigt für den Aufruf dieses Patienten also die 3-fache Zeit.
VG H.Rügen

20

Donnerstag, 15. April 2021, 11:58

Da insbesondere die ersten beiden Werte in dem Test wichtig für eine flüssige Gesamtperformanz sind, sollten Sie mal Ihre Serverfestplatte prüfen. Bevor Sie komplett neue Computer kaufen, kann wie hier schon mehrfach besprochen schon der Austausch einer HDD gegen eine SSD wahre Wunder wirken.


Das hatte ich auch schon geplant und mit FLS angesprochen, dort aber die Info erhalten, es seien besonders schnelle HDDs aus dem Server-Profi-Bereich verwendet, die eigentlich schon schnell genug seien. Ich gehe es also nochmals an.
Bisher habe ich mich nur um die Konfiguration der Clients gekümmert und alles mit Server und BAck-Up-Server an den FLS delegiert.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger