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1

Freitag, 3. August 2018, 15:42

Medical Office und Linuxserver

Hallo,
irgendwann in den nächsten Monaten werden wir unseren bisherigen Server in den Ruhestand schicken (bzw. nur noch als Client-PC verwenden) und uns einen neuen, "richtigen" Server im 19°-Rack anschaffen, an dem dann auch nicht mehr gearbeitet wird (wie es am bisherigen Server der Fall war).
Da der Server auch noch einige andere Aufgaben übernehmen wird, wird als Serverbetriebssystem Linux verwendet. Eine Möglichkeit wäre natürlich, dort eine Windows-Installation zu virtualisieren und MO wie bisher auf dem anderen Server zu betreiben.
Interessanter wäre natürlich, wenn man auf die Virtualisierung verzichten und alles nötige direkt nativ laufen lassen könnte. Firebird läuft ja auch problemlos unter Linux, aber wie sieht es ansonsten aus? Es werden doch vermutlich noch weitere Dienste von MO aus benötigt. Würden die auch unter Linux laufen? Falls nein, reicht auch ein "normales" Win 10 Pro als OS aus oder wird ein spezielles Windows-Server-Betriebssystem benötigt, weil Win 10 nicht alle nötigen Funktionien mitbringt?

Wie sieht es eigentlich mit der arbeitsplatzbezogenen Lizenzierung von MO aus? Zählt dann auch der Server als eigener Arbeitsplatz, obwohl an ihm nicht gearbeitet wird?
VG Julian Hartig

2

Freitag, 3. August 2018, 16:18

Hallo Herr Hartig,

Eine von den Fragen kann ich beantworten: ein Windows 10 Professional reicht als „Server“ völlig aus, je nachdem, wie viele Arbeitsplätze sie bedienen wollen. Ich habe insgesamt sechs Arbeitsplätze und damit läuft das Ganze völlig reibungslos.

Zu ihren restlichen Fragen kann ich leider nichts beitragen.

Grüße, Peter Quick

3

Montag, 6. August 2018, 10:16

Hallo Herr Dr. Hartwig,
Es werden doch vermutlich noch weitere Dienste von MO aus benötigt. Würden die auch unter Linux laufen?

Ja, es werden auf dem Server weitere Dienste benötigt (z.B. MO-Server für neue Oberfläche, Replikationsdienst für Abgleich mit mobilen Rechnern oder der Kommunikationsdienst für die Chat-Funktion). Diese laufen momentan ausschließlich unter Windows.
reicht auch ein "normales" Win 10 Pro als OS aus oder wird ein spezielles Windows-Server-Betriebssystem benötigt
Es reicht ein "normales Win 10 Pro aus. Sie benötigen nicht unbedingt ein Serverbetriessystem.
mfg
Uwe Streit

4

Dienstag, 7. August 2018, 11:32

Hallo Herr Streit,

Ja, es werden auf dem Server weitere Dienste benötigt (z.B. MO-Server für neue Oberfläche, Replikationsdienst für Abgleich mit mobilen Rechnern oder der Kommunikationsdienst für die Chat-Funktion). Diese laufen momentan ausschließlich unter Windows.

darf ich da etwa rauslesen, dass Sie da was in Planung haben? Da könnte ich mir sehr gut vorstellen, Sie beim Testen oder auch der Entwicklung zu unterstützen ;).
Könnten Sie eventuell noch ein Wort zu meiner Frage bzgl. der Lizensierung sagen? Zählt der Server auch als Arbeitsplatz, auch wenn an ihm selbst nicht gearbeitet wird?
VG Julian Hartig

5

Dienstag, 7. August 2018, 12:31

Hallo Herr Dr. Hartwig,
zukünfitg wollen wir serverseitig auch Linux unterstützen. Allerdings kann ich Ihnen momentan nicht sagen, ab wann das so sein wird. Es ist eher in der langfristigen Planung.
Und ja, der Server zählt auch als Arbeitsplatz, da wir ja nicht wissen können, wer auf dem Server arbeitet und wer nicht. Auf jeden Fall können Sie MEDICAL OFFICE auch auf jedem Server benutzen.
mfg
Uwe Streit

6

Dienstag, 7. August 2018, 17:18

Hallo Herr Streit,
na, das sind ja interessante Neuigkeiten ;). Also wie gesagt, wenn Sie in dieser Beziehung bei irgend etwas Unterstützung brauchen, wenden Sie sich gerne an mich.
Vielen Dank auch für die Klarstellung in Bezug auf die Lizensierungsfrage, das kann ich nachvollziehen.
VG Julian Hartig

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7

Dienstag, 7. August 2018, 17:47

Der Server muss in einem ageschlossenen Hochsichertsgefängnis schmachten und im Stockwerk darüber darf keine Badewanne stehen (mußte ich unterschreiben für TI). Das schliesst sinnvolle Arbeit schlichtweg aus.
Ich halte daher diese Vorgehensweise, Lizenzen zu erpres.... :D für nicht mehr zeitgemäß. Und ich schreibe das als MO Fan!. Und hab auch nie gejammert wegen dieser Lizenz - aber sagen darfs man es ja mal dürfen.
es ist einfach ärgerlich.
bro

8

Mittwoch, 8. August 2018, 08:54

Hallo Brogarden,

von unseren Kunden nutzen sehr viele (insbesondere kleinere Praxen) den Server als ganz normalen Arbeitsplatz und sind froh darüber, dass sie nicht einen extra Server benötigen. Natürlich sollten größere Praxen besser einen eigenen Server in einem abschließbaren Schrank haben.

Aber welche Preispolitik INDAMED auch verfolgt, es wird in den Augen der unterschiedlichen Betrachter nie für alle zu 100% gerecht sein können.

Mit feundlichen Grüßen
Uwe Streit

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9

Mittwoch, 8. August 2018, 20:43

:thumbsup:
kein Problem
bro

10

Sonntag, 26. August 2018, 11:23

Arbeitsplatzlizenz Server

Hallo Brogaden,

wenn Sie den Server nicht als Arbeitsplatz nutzen, können Sie ihn in der Datenpflege -> Arbeitsplatz -> Allgemein -> Parameter deaktivieren (nicht löschen!). So können Sie ihn später einfach wieder aktivieren. Wenn alle Client-Lizenzen in Benutzung sind, muss zwischenzeitlich ein anderer Arbeitsplatz temporär deaktiviert werden.Der Kauf einer unnützen Client-Lizenz für den Server ist m.E. nicht notwendig - aber vielfach auch ganz praktisch.

Gruß Jürgen Buschhaus
Gruß aus Schwelm
Jürgen Buschhaus
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11

Montag, 27. August 2018, 10:52

Hallo Herr Hartig,

Eine von den Fragen kann ich beantworten: ein Windows 10 Professional reicht als „Server“ völlig aus, je nachdem, wie viele Arbeitsplätze sie bedienen wollen. Ich habe insgesamt sechs Arbeitsplätze und damit läuft das Ganze völlig reibungslos.

Zu ihren restlichen Fragen kann ich leider nichts beitragen.

Grüße, Peter Quick
Das mache ich auch so und es läuft soweit gut. Einziges Problem: Die gemappten Laufwerke erscheinen über den Tag hinweg immer wieder mal als offline, was Probleme beim Labor-Import oder bei der Arbeitsliste für das Sono macht. Ist eine Marotte von Windows, für die ich bisher keine wirksame Lösung gefunden habe, außer per script immer wieder mal die Laufwerke kurz anzusprechen. Wenn da jemand noch weitere Tipps hat, freue ich mich darüber natürlich :)
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

12

Montag, 27. August 2018, 14:33

Geht mir ehrlicherweise auch so. Liegt aus meiner Sicht daran, daß MS bei Win 10 das SAMBA 1.0 Protokoll deaktiviert hat. Ich merke es immer direkt beim Starten des Arbeitsrechners. Oft reicht dann ein Neustart völlig aus...

Ist und bleibt aber nervig

P. Quick

13

Montag, 27. August 2018, 15:55

Der Klick auf das als offline angezeigte Laufwerk reicht auch. Der Neustart löst bei mir das Problem nicht länger, als der kurze Klick auf das Laufwerk. Ist aber wirklich nervig. An die Änderung mit dem Samba Protokoll hatte ich noch nicht gedacht. Mich hat es gewundert, warum ich vor 2 Jahren keinerlei Probleme damit hatte und heute tgl. mehrfach. Es musste sich in WIndows eigentlich etwas verändert haben :wacko:
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

14

Montag, 27. August 2018, 15:57

Klick reicht bei mir meistens nicht aus. Das wäre ja auch einfach.

Ich kann dann manchmal den Server nicht erreichen, selbst wenn ich im Explorer den echten UNC-Pfad eingebe... Hatte schon fast daran gedacht, SAMBA 1 wieder zu aktivieren, ist aber einfach zu unsicher...

Grüße,

P. Quick

15

Dienstag, 28. August 2018, 18:52

Das ist eine gute Nachricht!

Hallo Herr Dr. Hartwig,
zukünfitg wollen wir serverseitig auch Linux unterstützen.,...
mfg
Uwe Streit


Vielen Dank ... wir wickeln heute schon viele Zusatzaufgaben über kleine Linuxserver ab ... und gerade fuche ich mal wieder bei der Fehlersuche unter Windows ...

Gruß

BM

16

Samstag, 1. September 2018, 09:45

Dienste für MO

Hallo Herr Dr. Hartwig,
Es werden doch vermutlich noch weitere Dienste von MO aus benötigt. Würden die auch unter Linux laufen?

Ja, es werden auf dem Server weitere Dienste benötigt (z.B. MO-Server für neue Oberfläche, Replikationsdienst für Abgleich mit mobilen Rechnern oder der Kommunikationsdienst für die Chat-Funktion). Diese laufen momentan ausschließlich unter Windows.

Für Windows wäre es gut, wenn bei der Installation die Dienste nicht beim Systemstart und als Systemdienste eingerichtet werden. Wir besitzen mehrere mobile CLients, mit denen wir unterwegs sind - dort ist MedOff und alles was sonst noch wichtige Daten enthält auf einer (truecryp) verschlüsselten Partition untergebracht, die erst zum Start der Visite eingebunden wird, und mit Beendigung wieder ausgängt.
Das Laden der Dienste und das Einrichten der entsprechenden Rechte ist dabei eine Frickelei.

(Vor allem, wenn unvermutut neue Dienste auftauchen ...)

Gruß

B. Müller