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  • »B. Overhage« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 997

Wohnort: Hamm

Über mich: Nutzer in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis

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1

Dienstag, 13. Mai 2014, 12:47

EDV - Fax im MO Netzwerk

Hallo Forum !

Wir sind noch altmodisch und empfangen Faxe als Ausdruck über einen Multifunktionsdrucker, da wir zu zweit so über ein Handzeichen beide den Befund als gesehen markieren. DAnach wird er in MO eingescannt und den Patienten zu geordnet.

Der Versand von Faxen erfolgt ebenfalls bislang über dies Gerät.

Ich suche eine Lösung mit der wir zum einen Den Empfang der Faxe und das beschriebene "Abhaken" in der EDV vor dem Zuordnen zum realisieren können,
zum anderen soll die Lösung den Versand von FAxen (gescannte Dokumente und Laborblätter im wesentlichen) aus MO über das Netzwerk von möglichst allen Clients ermöglichen, idealerweise mit einer Addressverwaltung.

Hat jemand von Ihnen so etwas im erfolgreichen Praxiseinsatz ??

Vielen Dank im Vorraus
Viele Grüße, Burkhard Overhage


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Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint :thumbup:

2

Dienstag, 13. Mai 2014, 16:00

Ich benutze David von der Firma Tobit. Kurz: da können Sie alle "Aussenkontakt" verwalten : Email, Fax und AB. Die können Sie dann auf allen eingerichteten Arbeitsplätzen (windows)nutzerbasiert bearbeiten. Das Programm ist eigentlich für eine Hausarztpraxis ein wenig überdimensioniert (es kann vieles, was ich nicht brauche) und es es ist auf keinen Fall ein Schnäppchen. Aber es funktioniert! Und ich habe seinerzeit kein anderes Programm gefunden, welches eben die gesamte elektronische Kommunikation verwalten kann.

Mit freundlichem Gruß

Rolf Meffert

3

Dienstag, 13. Mai 2014, 16:32

Hallo Herr Overhage,

ich hatte auch das Programm David der Firma Tobit und nutzte es nur für Faxe. Es ist schon ein tolles und sehr umfangreiches Programm. Es lief bei mir unter Windows XP. Mit Aufrüstung der PC's auf Windows 7 hätte ich ein Upgrade benötigt, das mir zu teuer war, weil ich das sehr umfangreich Programm eben nur für Faxe verwendet habe und auch in Zukunft nur dafür verwenden wollte.


Alternative:
Ich habe jetzt ein Brother MFC-7360N Fax. Mit der beiliegenden Software werden die ankommenden Faxe nicht gedruckt, sondern auf einen Arbeitsplatzrechner im Netzwerk gespeichert. Diese können dann sehr einfach den Patienten im MO zugeordnet werden. Das geht sehr gut. Ich kann auch von jedem Arbeitsplatz über das Fax-Gerät (Fax-Drucker) Faxe verschicken. es ist sicher eine preiswerte Alternative zu dem Programm "David"

viele Grüße

M. Meier

4

Dienstag, 13. Mai 2014, 18:45

Liebe Kollegen,

der Empfang von Faxen geht auch ganz ohne Faxgerät. In Zeiten der papierlosen Praxis habe ich es bei mir folgendermassen umgesetzt.

Die Faxnummer kann man als Kunde der Telekom so einrichten, das Faxe die an die Praxisfaxnummer gesendet werden, automatisch als pdf.Dateien an eine definierte EMailadresse gesendet werden. Von dort lassen sich die Faxe entweder per Drag'n'Drop oder per MO-Drucker dem jeweiligen Patienten zuordnen. Den Patienten kann man dann in die ToDo Liste legen und der Arzt sieht das ein Fax/Befund etc eingegangen ist.

Der Faxversand läuft über meinen netzwerkfähigen Mulifunktionsdrucker der ein Modem mit Anschluss an die Telefonleitung integriert hat. Das Faxgerät ist als Drucker-Treiber auf jedem Arbeitsplatz eingerichtet, das Telefonbuch liegt auf dem Server und somit kann jeder schnell von jedem Arbeitsplatz aus Faxe nach draussen versenden. Hat sich in über 10 Jahren Praxistätigkeit als eine sehr schnelle und effiziente Lösung gezeigt und spart enorme Mengen an Papier. Schön an der netzwerkfähigen Lösung ist das man nur ein Telefonbuch verwalten muss (Natürlich neben dem MO-Adressbuch).

Gegenüber der Lösung von Herrn Meier verliert man hier keine Faxe bei einem Stromausfall in der Praxis und auch im Urlaub können die Geräte in der Praxis ausgeschaltet bleiben. Der Nachteil ist das die Faxe in einer Email als pdf-Anhang über das Internet reisen und hier theoretisch abgefangen und mitgelesen werden könnten.

Schöne Grüße aus Bonn

F. Jovy
Viele Grüße

F. Jovy

5

Dienstag, 13. Mai 2014, 20:10

Guten Abend Herr Jovy,

der Fax-Versand läuft bei uns gleich, nur das Empfangen haben Sie anders gelöst.

Ich habe eine Frage am Rande: welches netzwerkfähige Telefonbuch benutzen Sie? Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche danach und finde kein ideales.


viele Grüße

M. Meier

6

Dienstag, 13. Mai 2014, 20:15

Hallo Herr Meier,

ich habe einen netzwerkfähigen Multifunktionsdrucker von Dell. Bei diesem ist auch das Telefonbuch netzwerkfähig. :)

Viele Grüße

F.Jovy
Viele Grüße

F. Jovy

7

Dienstag, 13. Mai 2014, 20:49

Hallo,

Wer eine GUSbox hat (z.B. Für die HÄVG-Abrechnung), hat damit auch automatisch eine netzwerkfähige Faxlösung mit Anbindung an MEDICAL OFFICE. So werden beim Versand eines Faxes automatisch die Faxnummern des Überweisers, des Patienten oder auch des Kostenträgers vorgeschlagen und empfangene Faxe können per Klick in die Patientenakte übernommen werden. weiterhin landen zu geordnete Faxe automatisch in einer Todo-Liste für die Nachbearbeitung.

Das funktioniert von jedem Arbeitsplatz aus und wenn beide (der Sendende Arzt und der empfangende Arzt) eine GUSbox haben, werden statt der Hässlichen Schwarzweiß-Briefe automatisch farbige PDF-Dokumente versendet.

Nur für die, die dass noch nicht wussten.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Streit

  • »B. Overhage« ist der Autor dieses Themas

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8

Mittwoch, 14. Mai 2014, 09:47

Wenn der andere Arzt aber keine GUS-Box hat, (bei uns der Regelfall) ist leider die Auflösung und die Darstellungsqualität recht unbefriedigend !
Viele Grüße, Burkhard Overhage


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Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint :thumbup:

9

Mittwoch, 14. Mai 2014, 13:46

Hallo Herr Dr. Overhage,

wenn der andere keine GUSbox hat ist es halt Standard-Faxqualität. Diese ist numal nicht sehr toll.

mfg
Uwe Streit

10

Freitag, 16. Mai 2014, 15:21

Hallo!
Sollten Sie noch -z.B. aus der Labor-DFÜ-Steinzeit- eine alte Fritz!Card o.ä. haben, wäre auch folgender Weg gangbar:
1) Faxgerät empfängt Faxe wie gehabt
2) Fritz!Card in einen Rechner einbauen, mit der TK-Anlage verbinden und auf die Rufnummer einstellen (die PCI-Karten laufen zumindest unter "7" noch)
3) Rufannahme der Firtz!Card deaktivieren (oder Rufannehme so verzögert einstellen, dass das Fax vorher reagiert)
4) Fritz-Software auf allen Rechnern, die faxen können sollen installieren (erzeugt einen neuen Druckertreiber)
5) Faxe auf den "neuen" Fritzdrucker ausgeben, der Versand erfolgt dann via Netzwerk über den Rechner mit der Fritz!Card. Die Emfängerrufnummer muss allerdings händisch (oder aus dem Fritz-Adressbuch) eingetragen werden.
Ist hier auch so -in leicht abgewandelter Form- im Einsatz.
Grüße und schönes Wochenende!
L.Kruse

11

Freitag, 16. Mai 2014, 15:28

Nachtrag:
Der Faxempfang kann natürlich auch über die Fritz!Card erfolgen, die Zuordnung könnte dann wie bei anderen externen MO-Dokument auch erfolgen.
Allerdings habe ich für genau das "Abhaken"-Problem noch keine befriedigende Lösung für mich gefunden, weshalb ich noch den "Medienbruch" in Kauf nehme.
Und z.B. bei Medikamentenbestellungen von Pflegediensten etc. ist meinen Mitarbeitern ein Ausdruck mit der Möglichkeit zum weiteren Abhaken der Positionen auch (noch) lieber...

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