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1

Montag, 29. November 2021, 15:19

Neuinstallation Systemvoraussetzungen

Hallo Zusammen,
meine Frau übernimmt zum 01.01. eine in die Jahre gekommene Arztpraxis. Ich bin selber ITler mit sehr gutem know-How und mir stellen sich die Haare zu Berge bei der aktuell eingesetzen Software (Die mit dem ein oder anderem x. )
Jetzt meine Frage, welche Architektur wird für Medical Office benötigt? Sprich, welche Datenbankserver, welche Hardware?
Ist man gezwungen alles mit einem "Servicepartner" zu machen, oder kann man Installation etc. auch selber vornehmen?
Es ist möglich einen Datenimport von der aktuellen Software zu machen ?

Vllt. kann hier jemand kurz seine Erfahrungen schildern, danke!

2

Montag, 29. November 2021, 16:41

Hallo,

also wenn Sie eine Garantie haben möchten, dass alles sauber und problemlos funktioniert, empfehlen wir immer einen MEDICAL OFFICE Betreuer mit ins Boot zu holen.

Über unsere Homepage https://www.indamed.de/partner/ können Sie schauen, welcher MEDICAL OFFICE Partner für ihre Region in Frage kommt... ;)
MfG

K.Riemer :)

_____________________

www.indamed.de

3

Montag, 29. November 2021, 16:58

also wenn Sie eine Garantie haben möchten, dass alles sauber und problemlos funktioniert, empfehlen wir immer einen MEDICAL OFFICE Betreuer mit ins Boot zu holen.


Das ist schön formuliert :),

bedeutet aber keine Garantie, dass das dann auch so problemlos funktioniert.
Aber besser ist es schon 8)
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

Beiträge: 2 457

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4

Montag, 29. November 2021, 17:08

Sie brauchen einen Konverter, der die alte Datenbank / Daten etc. ins MO übernimmt.

Den Konverter müssen Sie kaufen, wenn der Konverterbauer überhaupt mit Ihnen privat verhandelt.

Die Übernahme dann selbst machen zu wollen, ist mehr als sportlich. "Servicepartner" braucht man früher oder später sowieso, es sei denn, sie sind eine begnadeter Hacker.

Die Praxis verkabeln und den Server in die Praxis stellen und Clients dran hängen ist kein Problem.

Die Vorgaben findet man bei Indamed. Bezüglich der Mindestvorgaben würde ich eine kleine Schippe drauf legen.

Wichtig: Vor der Übernahme aus dem Altprogramm, alles löschen, was nicht gebraucht oder konserviert werden soll oder muss, je nach moralischer Einstellung. Wenn das einmal in MO übernommen wurde, werden Sie das nie wieder los, besonders wenn Unterlagen von Meier bei Müller im Altprogramm liegen, ist das peinlich. MO wird niemals irgendwann etwas vergessen, auch keine Fehler, niemals nicht.
bro

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hus Brogarden« (29. November 2021, 17:13)


5

Dienstag, 30. November 2021, 10:10

Also, sowohl eine Datenübernahme aus dem alten Praxissystem, als auch das Neuaufsetzen von MO sollten Sie von einem fähigen MO Partner machen lassen. Ich bin zwar auch ein ziemlicher IT freak und bin bei allen Wartungen dabei und mache viel selbst, aber allein beim letzten Server-Tausch war ich froh, dass die letzten Handgriffe mein IT Partner gemacht hat. Es gibt einfach viele Kniffe und Dinge, die man beachten muss, die schief gehen können. Fand ich alles logisch? Ja. Wäre ich selbst auf diese Schritte gekommen? Nein. Das Risiko wäre groß gewesen, dass ich mir an irgendeiner Stelle die Installation zerschossen hätte. Zur Hardware: Wenn die PCs älter als 3 Jahre sind, sollten Sie neue kaufen. Es macht keinen Sinn, in ältere hardware die Arbeit und die Supportkosten zu investieren und dann in 1-2 Jahren genervt den alten Schrott auszutauschen. Muss ja nichts Teures sein. Die clients so um die 500€, der Server (eine gute WIn 10 workstation), je nach Ansprüchen, zwischen 1400 und 2500€, dann macht das Spaß.
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

6

Dienstag, 30. November 2021, 10:29

Hallo,

Die Ersteinrichtung der Medical Office Server Installation sollten sie machen lassen (und einen Partner für Notfälle brauchen Sie ja eh!). Eine Probekonvertierung zeigt welche alten Praxis Daten wie übernommen werden und reduziert Probleme.
Die Hardware besorgen und Windows und Drucker und weitere Software installieren können Sie selbst machen.
Alte Hardware können Sie auch noch eine Zeit weiter benutzen, evtl neu installieren wenn der Zustand haarsträubend ist, ansonsten evtl altes PVS und neues MO übergangsweise nebeneinander. Wir haben in einem wenig genutzten Nebenraum noch einen 10 Jahre alten PC (aber mit SSD), merkt man im ersten Moment nicht, wird vielleicht nächstes Jahr getauscht.

Viel Erfolg, C.Schnell

7

Dienstag, 30. November 2021, 12:48

Hallo,
erstmal vielen Dank für die Infos, welche mir leider nur indirekt Auskunft auf meine Fragen geben

Aber wenn hier das gleiche Prinzip erfolgt wie bei der bisherigen Software, dann macht ein Wechsel aktuell keinen Sinn. "Servicepartner" die nur das Interesse haben Ihre teure Hardware an den Mann zu bekommen, Stundensätze jenseits von gut und böse aufrufen; eine Software die mehr Probleme macht, als das sie läuft ... > Zumindest lese ich das zwischen den Zeilen raus :)

Aber trotzdem, danke für die ersten "Eindrücke" !

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8

Dienstag, 30. November 2021, 14:08

also ich komme von Turbomed, Docexpert und noch einer ominösen Software, bin wirklich kritisch, aber "Stundensätze jenseits von gut und böse " habe ich aktuell nicht, gibt es aber tatsächlich, wenn man an den Falschen gerät und "Software die mehr Probleme macht, als dass sie läuft" kann man nun wirklich nicht behaupten.
Aber jeder wie er meint.
bro

9

Dienstag, 30. November 2021, 17:28

Aber wenn hier das gleiche Prinzip erfolgt wie bei der bisherigen Software, dann macht ein Wechsel aktuell keinen Sinn. "Servicepartner" die nur das Interesse haben Ihre teure Hardware an den Mann zu bekommen, Stundensätze jenseits von gut und böse aufrufen; eine Software die mehr Probleme macht, als das sie läuft ... >


Ich weiß nicht welche Details im Text Sie zu diesem Schluss kommen lassen, aber davon lese ich hier wirklich nichts.

LG C.Schnell

P.S.
Zum Ausprobieren: Download.indamed.de, Code Demo, installieren, Indamed Ordner als Netzlaufwerk auf Client einbinden, installcli.exe auf Client ausführen, fertig.
Datenkonvertierung können Sie ja mal suchen, ich tippe sie brauchen einen Softwarepartner, aber vielleicht auch nicht. Leider gibt's noch keinen Datenbank Export Standard, soll aber kommen, daher werden evtl nur 95% gut übernommen und der Rest nur als z.B. Textzeile, man kann eine Probekonvertierung zum Testen machen.
Erzählen Sie gern was Sie herausgefunden haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »C.Schnell« (30. November 2021, 17:42)


10

Dienstag, 30. November 2021, 18:13

Hallo,
erstmal vielen Dank für die Infos, welche mir leider nur indirekt Auskunft auf meine Fragen geben

Aber wenn hier das gleiche Prinzip erfolgt wie bei der bisherigen Software, dann macht ein Wechsel aktuell keinen Sinn. "Servicepartner" die nur das Interesse haben Ihre teure Hardware an den Mann zu bekommen, Stundensätze jenseits von gut und böse aufrufen; eine Software die mehr Probleme macht, als das sie läuft ... > Zumindest lese ich das zwischen den Zeilen raus :)

Aber trotzdem, danke für die ersten "Eindrücke" !
Also dann haben Sie aber die Beiträge der Kollegen ein wenig mutwillig schlecht gelesen.

Medical Office ist eine gute, zuverlässige Software. Als PC-Freak würde ich auch nie die Datenübernahme und die Ersteinrichtung selbst machen. Teure Hardware wird Ihnen dabei nicht "untergejubelt", die können Sie auch selbst stellen. Das habe ich damals auch so gemacht. Als Client reicht ein z.B. Dell Mini-PC mit i5 und 8 GB völlig aus, den habe ich zuletzt bei Amazon für 550€ gekauft. Meinen Server habe ich selbst zusammengebaut, dabei diente mir die "optimale PC" von der c't als Vorbild. "Upgrades" der Clients macht man als versierter Nutzer selbst, den Server habe ich auch schon mehrfach "umgesetzt".

Aber die Ersteinrichtung braucht eine Datenübernahme und eine komplette Konfiguration. Damit sind Sie selbst Tage beschäftigt, wenn Sie es ohne Hilfe überhaupt schaffen. Auch Ihr Team braucht eine Schulung. Ich würde mir das bei aller Liebe und Sparsamkeit nicht selbst antun. Damit schaffen Sie nur Frust...

Ich würde mich mal mit den Servicepartnern unterhalten, welche Bausteine es gibt. Und dann entscheiden Sie, was Sie wollen.

Grüße,

P. Quick

11

Dienstag, 30. November 2021, 18:27

Hallo Zusammen,
meine Frau übernimmt zum 01.01. eine in die Jahre gekommene Arztpraxis. Ich bin selber ITler mit sehr gutem know-How und mir stellen sich die Haare zu Berge bei der aktuell eingesetzen Software (Die mit dem ein oder anderem x. )
Jetzt meine Frage, welche Architektur wird für Medical Office benötigt? Sprich, welche Datenbankserver, welche Hardware?
Ist man gezwungen alles mit einem "Servicepartner" zu machen, oder kann man Installation etc. auch selber vornehmen?
Es ist möglich einen Datenimport von der aktuellen Software zu machen ?

Vllt. kann hier jemand kurz seine Erfahrungen schildern, danke!


Hallo,

die Datenkonvertierung von dem bisherigen Programm zu MO sollten sie einem Spezialisten überlassen der über die entsprechende Konvertierungssoftware verfügt. Zudem würde ich ihnen empfehlen die erste Installation von MO durch einen MO-Partner durchführen zu lassen, da diese doch ziemlich komplex seien kann und die Servicepartner die Pitfals kennen. Die Hardware und das Betiebsystem können sie sicher selber vorbereiten. Ja nachdem wie viele Arbeitsplätze ihre Frau benötigt kommen Sie mit Windows 10 Pro auf Server und Clients aus. Sollten Sie eine Client-Server Basis bevorzugen benötigen Sie einen leistugsstärkeren Server mit mindest 16 GB Ram und SSD sowie einem I7. Die Clients sollten mindestens einen I3 mit 4-8 GB Ram und SSD besitzen. In meiner Praxis habe ich noch 2 I3 von 2010 die unter Windows 10, 4 GB Ram und SSD angenehm schnell laufen. Ich habe 2013 von Albis auf MO gewechselt und es so wie oben beschrieben gemacht bzw machen lassen. Seitdem läuft das System rund.
Mein Servicepartner wollte mir keine neuen Rechner "andrehen" und auch die Kosten für die Installation sowie die Datenkonvertierung fand ich absolut angemessen und keinesfalls überzogen!
MO läut für mein Empfinden rund und ich schätze es sehr das es für Probleme kurzfristige Updates gibt und man sich mit Problemen nicht 3 Monate rumschlagen muss bis das nächste Update kommt um selbiges evtl. zu lösen.
Viele Grüße

F. Jovy

12

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 15:27

Hallo Zusammen, dann habe ich das vllt. etwas falsch interpretiert ;) Da man seither von Kollegen etc.. nur frust gewohnt ist...

Ich werde wahr. mal zwischen den Jahren eine Test-Instanz installieren. Als Server hab ich bereits einen Windows Server 2019 mit genügend Power da, dann sollte das ja gehen :) eine MSSQL Lizenz ist ebenfalls vorhanden...

Werde mir das mit der Demo einfach mal anschauen und berichten.

Vielen Dank!

PS: Immerhin gut, dass es zumindest ein User Forum gibt, da ist schonmal ein Pluspunkt .

13

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 08:23

Einfach mal Kollegen in Ihrer Region fragen, die schon MO haben, mit wem sie zufrieden sind. Dass Hardware gerne eher teurer ist, wenn man sie von Terra beim Service-Partner kauft, als von der Stange, ist auch klar, aber das müssen Sie ja nicht. Ich wurde da bisher auch nie unter Druck gesetzt. Der Vorteil der hardware vom Servicepartner ist halt, dass der die Geräte dann kennt und auch nicht diskutieren wird, ob Ihre hardware oder MO gerade ein Problem verursacht. Ich habe beim Praxis-Start alles komplett beim Service-PArtner gekauft und rüste jetzt nach einigen JAhren schrittweise auf selbst ausgesuchte hardware um, war eine gute Entscheidung.
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

14

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 18:13

Struktur für MedOff

Es kommt natürlich auf die Größe der Praxis und angebundene Geräte an ...

Wir sind eine Praxisgemeinschaft mit 5 Ärzten in (4 Abrechner) und eine Ärztin in Weiterbidung.

Als Server laufen normale Windows_Rechner mit WIn 10 Pro. Die beiden Server (Haupt und Notfallserver) laufe sehr flott mit 32 MB Speicher, Platte unter 500 GB,
Prozessoren auch schon ein wenig älter (aber MedOff mach mE eh keinen Gebrauch von modernen Prozessoren ...)

Die Clients bastle ich immer selber - Zotac_Nano, mit 100 GB SSD, eher großzügigem Speicher, Win 10Pro.

Für den Server noch eine USV und ein Datensicherungssiystem - derzeit ein Wechselplattenlaufwerk, mit 5 Platten, die werktäglich gewechselt und in enem getrennten Raum im feuerfesten Tresor aufbewahrt werden.

Ansonsten ist auf dem Hauptserver noch die Datenbank (MS-SQL) für unseren Neurophysiologiearbeitsplatz, sowei auf jedem Arbeitsplatz LibreOffice, SumatraPDF, VLC-Player.

Der Zugriff aufs Internet läuft über einen Mini_Linux Proxy mit restriktiver Squid Einstellung, für sonstige "Surfbedürfnisse" gibt inen kleines Tablett, dass NICHT im Praxisnetz integriert ist- zw. für die Telematik_Ziele über den Konnektor.

Da leider viele Geräte (v.a. Drucker) ständig nach Hause telefonieren, werden diese komplett im Router blockiert, allerdings muss dann die Druckereinstellung nicht als Wbdienst, sondern als "alter" IP-Anschluss (oder lokal) eingerichtet werden.

Unsere mobilen Clients sind Netbooks ... mit Veracrypt verschlüsselt.
Leider insofern "Poblemkinder", da ich sie in Netzen außerhalb der Praxis nicht wirklich unter Kontrolle habe ...

Gruß

BM

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Privacy« (2. Dezember 2021, 18:22)


15

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 18:24

Hallo Zusammen, dann habe ich das vllt. etwas falsch interpretiert ;) Da man seither von Kollegen etc.. nur frust gewohnt ist...

Ich werde wahr. mal zwischen den Jahren eine Test-Instanz installieren. Als Server hab ich bereits einen Windows Server 2019 mit genügend Power da, dann sollte das ja gehen :) eine MSSQL Lizenz ist ebenfalls vorhanden...


die MS SQL-Lizenz wird nicht gebraucht, MedOff nutzt Firebird (oder Postgres).

Vielen Dank!

PS: Immerhin gut, dass es zumindest ein User Forum gibt, da ist schonmal ein Pluspunkt .

Beiträge: 314

Wohnort: Nieder-Hilbersheim

Über mich: Promovierter Informatiker, Softwarearchitekt, Prozessingenieur, tätig in der Hausarztpraxis meiner Frau Doktor.

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16

Freitag, 3. Dezember 2021, 12:49

Ist man gezwungen alles mit einem "Servicepartner" zu machen, oder kann man Installation etc. auch selber vornehmen?

Hierzu kann ich ein paar Angaben machen. Ein Service-Partner empfiehlt sich. Ob man eine Lizenz ohne Partner bekommt, weiß ich aber nicht. Könnte sein. Hierzu kann Indamed sicher etwas sagen.

Warum empfiehlt sich ein Service-Partner?
  • Die Umstellung auf elektronisches Irgendwas (elektron. Patientenakte, AU, sicherer Datenverkehr (KIM), etc.) ist in vollem Gange. Um hier in allen Aspekten handlungsfähig zu bleiben und ein lauffähiges System zu haben, muss man sich schon sehr einfuchsen.
    • Zum Teil in Bereiche, die nicht gut dokumentiert sind. Ein Service-Partner sagt einem, welche Hardware man braucht, nimmt die Konfiguration vor, gibt einem für alle Anträge, die man stellen muss (z.B. elektr. Heilberufsausweis, Praxisausweis, sicherer "Konnektor") entweder einfach etwas zum Unterschreiben, oder einen Link auf betreffende Seiten/Anbieter.
    • (Wir mussten bei unseren Anbieter hier zum Teil mehrmals nachhaken um hier bestimmte Schritte vorwärts zu kommen, aber wenigstens hatten wir einen Ansprechpartner.)
    • Wenn bestimmte brandneue Technologien noch nicht ausgereift implementiert sind, ist es hilfreich einen Service-Partner zu haben, der einem sagen kann, dass es sich nicht lohnt daran herumzuarbeiten, bis es eine neue Version gibt.
  • Die Konfiguration im Medical Office ist umfangreich, und alles andere als intuitiv. Was man in MO alles mit "Aufträgen" macht, hätte ich mir früher niemals vorstellen können. Ebendieses gilt auch für "Kategorien". Das sind generische Objekte in MO, die für ziemlich vieles herhalten müssen.
  • Der Teufel steckt im Detail. Wenn Sie einen guten Service-Partner haben, dann richtet er Ihnen nicht nur den Scanner unter Windows ein, sondern kümmert sich auch darum,
    • dass es entsprechende Entitäten in MO gibt, mit denen man den Scanner ansteuern und die Datei der Patientenakte zuordnen kann. (Wenn man das mal gesehen hat, ergibt es Sinn, das aber ohne Kontextwissen einzurichten ist eine Aufgabe!)
    • dass alles so konfiguriert ist, dass Seiten korrekt gedreht und leere Seite herausgefiltert werden. (Leider hatten wir dieses Glück nicht. Bis ich mitbekommen habe, dass unsere Helferinnen das alles per Hand korrigiert haben, hat eine Weile gedauert. :wacko: )
    • dass Sie ein empfohlenes Gerät verwenden, das auch bekanntermaßen ausreichend kompatibel ist.
  • Wenn dienstags morgens plötzlich keine Karten mehr eingelesen werden können, ein Drucker spinnt oder nur noch auf den falschen Bögen druckt, bestimmte Mitarbeiter nur noch eingeschränkten Zugriff haben, dann kann es sehr nützlich sein, dass Sie jemanden an der Hand haben, der sich darum kümmern kann. (Zugegeben kann es natürlich auch ein wenig dauern, bis Sie zurückgerufen werden.)
  • Die Dokumentation gibt vieles her, aber sie ist dennoch aus der Technik heraus geschrieben, und nicht für den Anwender. D.h. jede Funktion ist beschrieben (zum Teil nur sehr kurz und in mind. einem Fall auch nachweislich falsch/irreführend). Aber wie man verschiedene Funktionen kombinieren muss, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, geht aus den wenigsten Stellen in der Dokumentation hervor. Zudem ist die Dokumentation meiner Meinung nach ein bisschen zu fragmentiert (2 PDFs, zudem stellenweise Inline-F1-Hilfe). Es ist schwierig, allein mit der Dokumentation etwas auf die Beine zu stellen.
  • Gerade als IT-ler werden Sie wahrscheinlich versuchen, Anpassungen auf eigene Faust umzusetzen. Bevor man sich für bestimmte Änderungen stundenlang verrennt, kann ein kurzes Telefonat mit dem Service-Partner sehr heilsam sein.
Vielleicht haben Sie ja Glück und können eine interne Schulung eines Service-Partners ergattern. Halte ich aber für schwierig, schließlich wäre dies ein Grund, warum Sie dann kein Kunde bei ihnen werden.

Rechnen Sie damit, dass ein Service-Partner aber stellenweise auch nur genau das richtet, was Sie explizit nachfragen. Nach Einrichtung unserer UTM-Firewall hatte Sprechzimmer 1 beispielsweise keinen Internetempfang. Als das endlich gerichtet war, lautete meine nächste Anfrage: "In Sprechzimmer 1 können keine Mails abgerufen werden". :rolleyes: Seitdem versuche ich solche Probleme selbst zu richten. Das kann aber natürlich auch zu weiteren Problemen führen, wenn man sich in der Materie nicht 100%ig auskennt.

Ich kann abschließend vermuten, dass Sie als IT-ler wahrscheinlich einige Anfragen "ihrer" Praxis an ihren Service-Partner abfangen können. Hier lässt sich also durchaus sparen. Außerdem haben Sie gute Karten, kreative Anpassungen und passgenaue Verbesserungen zu implementieren, die sie von den meisten Service-Partner nicht bekommen, weil diese an der Technik, und nicht im Praxisablauf arbeiten.

Trotzdem halte ich es für sinnvoll, einen Service-Partner im Hintergrund zu haben. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn Sie etwas nicht ans Laufen bringen können, das zurzeit aber dringend gebraucht wird.

17

Sonntag, 5. Dezember 2021, 16:54

Daten die nicht gepflegt wurden, würde ich nicht übernehmen. auch wenn es anfangs aufwändig ist, aber alles "ordentlich" neu anlegen macht hinterher viel mehr spaß. - habe ich hinter mir. Vllt gibt es ja eine möglichkeit, die alte Datenbank einfach parallel als NAchschlagewerk zu nutzen (pdfs exportiert oder dergleichen. oder reiner lesemodus?) - aber übertragen auf ein neues System wird hier um Forum selten empfohlen, wenn es nicht gepflegt ist.

wer es dennoch machen möchte -
BDT Umzug spezialisierte Firma: http://www.syscon-it.de/index.html Jörg Garritzmann sei wohl recht gut in sowas. (habe keine persönliche Erfahrung)

18

Sonntag, 5. Dezember 2021, 17:12

wer es dennoch machen möchte -
BDT Umzug spezialisierte Firma: http://www.syscon-it.de/index.html Jörg Garritzmann sei wohl recht gut in sowas. (habe keine persönliche Erfahrung)


Ich kann Herrn Garritmann aus eigener Erfahrung empfehlen. Die Datenkonvertierung wurde hervorragend durchgeführt.
Viele Grüße

F. Jovy

19

Sonntag, 5. Dezember 2021, 19:46

War bei mir genauso. Die 1500 € waren absolut fair und gut angelegtes Geld….

Beiträge: 2 457

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20

Sonntag, 5. Dezember 2021, 19:50

stimmt

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