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21

Donnerstag, 15. April 2021, 11:59

Ein Beispiel: ein Rechner, der etwa das Referenzsystem trifft, benötigt für die Darstellung eines Patienten, der ca. 5000 KB-Einträge hat, also seit 25 Jahren jeden Monat mehrere Einträge hat, etwa 3-4 Sekunden. Ihr Rechner benötigt für den Aufruf dieses Patienten also die 3-fache Zeit.
VG H.Rügen

Das stützt meinen sicher subj. Eindruck, dass ich von Beginn an (der Rechner ist 4 Jahre alt) nie das Gefühl hatte, einen schnellen Server zu haben. :(
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

22

Donnerstag, 15. April 2021, 18:34

Wir haben einen 3 Jahre alten Server mit Xeon E3 1226 (enstpricht wohl etwa einem Intel i5 4000) mit 16GB Ram kürzlich von HDD-Raid auf SSD umgestellt. Das Arbeiten am Server ist deutlich schneller geworden (dort wird aber nicht gearbeitet, also eigentlich nicht relevant), an den Clients wurde es nur etwas schneller. Einen Patienten öffnen dauert jetzt etwa 1-3 Sekunden, zuvor waren es vielleicht 2-4 Sekunden.
Deutlich besser wurden aber die gelegentlichen extra-langen Gedenk-Sekunden, wo man plötzlich mal 10 Sekunden auf eine Akte oder auf AMIS warten musste, das ist früher mehrfach täglich mal aufgetreten und jetzt noch alle 1-2 Tage.

Clients haben wir viele 5 Jahre alte PCs mit etwa i5 4000er Prozessor, 8Gb Ram und 120GB SSD, die sind perfekt. in einem wenig genutzten Raum steht ein 10 Jahre alter Core2Duo mit 8GB und SSD, der geht eigentlich auch noch recht gut. An den Clients werden eigentlich zuerst Windows / Word / Browser / PDF Betrachter und die WindowsUpdates störend langsam, bevor MO langsam wird.

LG C.Schnell
»C.Schnell« hat folgende Datei angehängt:

23

Donnerstag, 15. April 2021, 19:16

Hallo Herr Sprenger,
die Aussage Ihres FLS halte ich für sehr gewagt, aktuelle SSDs (auch solche, die über S-ATA angebunden sind) sind Lichtjahre schneller als jede verfügbare HDD. Gerade bei wahlfreiem Zugriff (also dann, wenn nicht alle Daten, die gelesen werden sollen ordentlich hintereinanderliegen, was bei Datenbanken fast immer der Fall ist) hängt vermutlich jede beliebige SSD das beste HDD ab.

VG Julian Hartig

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Über mich: mein KIM läuft nicht
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24

Donnerstag, 15. April 2021, 19:33

so macht das unser Server, wurde 2015 als mehr als ausreichend angeschafft, SSD Platte habe ich nachträglich eingebaut. Lesen soll ja das Wichtigste sein, schreiben ist aber auch nicht unwichtig und da hakelt es, besonders wenn man Variablen im Text hat.
irgendwelche Tips?
Bro
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25

Donnerstag, 15. April 2021, 19:38

Hallo Brogarden,
Ihre SSD scheint nicht besonders schnell im Schreiben zu sein. Handelt es sich möglicherweise um eine "günstige" Consumer-SSD? Hier lohnt sich durchaus der Griff zu einer hochwertigen SSD im Serversegment (aber auch immer die Angaben zu den möglichen Schreiboperationen / s beachten). Wenn ohnehin schon neue SSDs angeschafft werden, bringt das Vermeiden von S-ATA und der Anschluss an PCI-Express oder M.2-Schnittstelle zusätzliche Geschwindigkeit (S-ATA schafft als Schnittstelle maximal 6 Gbit/s).

VG Julian Hartig

26

Freitag, 16. April 2021, 11:50

Anpassung auf Abwegen ;.)

Hall Herr Streit ....

eine nette Fehlleistung ... :rolleyes: Anpassungen sind Abwege

Jede Anpassung sollte deshalb immer ein Abwegen sein, ob die zusätzliche Komplexität denn wirklich notwendig ist.


Uwe Streit[/quote]

27

Samstag, 15. Mai 2021, 07:55

Mit Verlaub, ich bezweifle die Validität des eingebauten Systemtests ganz stark:
Die Clienthardware beeinflusst offensichtlich die Testergebnisse nur sehr gering, alle meine Clients (selbst die neuesten Lenovos mit Ryzen 5 /M2 SSD) liegen alle erheblich unter den Referenzergebnisse.
Völlig abstrus wird es am Server:
Ein relativ neuer Server mit 2x Intel Xeon mit zusammen 32 Kernen, 32 GB RAM, 2x1 GB Ethernet im Teaming, SAS-Hardware-Raid mit 1 GB Cache sowie im RAID 10 geschalteten extrem schnellen SAS (12GB/S) SSDs liegt angeblich 84% unter dem Referenzsystem im Lesetest, alles über alles 1,7% darüber , das Ganze mit Windows 2019 Server
Liebe Indamed. Entweder ist der Test Unsinn oder aber es gibt signifikante Probleme mit Firebird oder Tuning Möglichkeiten an der Datenbank und falsch installierte Systeme.
Dieses Thema aufzugreifen, dürfte sich lohnen, denn irgendwas scheint hier bei vielen Anwendern oberfaul zu sein - auch hier schwindet die Performance - aber NUR bei MO!
Ich finde das Ganze mehr als merkwürdig und sehr unbefriedigend. Irgendwo hängt es und ich wüsste gerne wo.

Holger Suffel

28

Samstag, 15. Mai 2021, 14:55

Puh, da haben sie ja relativ viel Geld für Hardware gelassen. Wie viele Clients betreiben Sie denn mit der Maschine?

Ich habe vorgestern mal testweise meinen 1 Jahr alten „Server“ (Windows 10, Ryzen 3600, 512GB M2 SSD) getestet und liege 25% über der „Norm“. Meine Maschine fühlt sich auch schnell an, bei den Clients hängt allenfalls der Start der Briefschreibung und das Neuladen der View dauert 2 Sekunden. Ich denke, das sind Punkte, an denen Indamed noch „tunen“ sollte…

Warum jetzt Ihre Maschine so „langsam“ sein soll? Schwierig, von der Ferne zu sagen…

29

Samstag, 15. Mai 2021, 15:03

Hallo Herr Suffel,

Da scheint etwas ihren Server beim Lesen auszubremsen. Bei mir liegt der Test am Server in allen Bereich deutlich über dem Referenzsystem. Mein Server ist ein I7 der neunten Generation mit NVMI SSD sowie zwei Samsung 960 Pro SSD und 16 GB Arbeitsspeicher. Als Betriebssytem läuft Windows 10 Pro. Evtl. bremst Windows 2019 Server ihr System aus. Ich hatte zuvor Windows 2011 Server auf einem Dell Server mit Xeon Prozessoren bei mir laufen und das System war deutlich träger. Bei mir lag es am von Dell verbauten Raid-Controller der keinen eigenen Schreibcache besaß. Mir sind allerdings die Test nicht wichtig sondern für mich muss die Geschwindigkeit beim Arbeiten passen. Ich will nicht ewig auf irgendwelche Programme oder ähnliches warten müssen. Und das funktioniert selbst auf meinen Clients von 2011.
Viele Grüße

F. Jovy

30

Samstag, 15. Mai 2021, 21:04

Offensichtlich haben alle meine Systeme eine Bremse beim Lesen: die neuen Clients mit Ryzen 5 sind ca. 290% langsamer als das Referenzsystem, der Server 85%. Deutlich schneller als der Schnitt sind sie nur beim Einfügen und Ändern großer Datensätze. Am Server kann ich mir das noch durch andere Tasks sowie v.a. den Active Directory -Betrieb erklären, der aber eigentlich im Normalfall nur die Schreibgeschwindigkeit drittelt, was aber der Hardware-Raid-Controller mit seinem Cache weitgehend auffängt. Lesen sollte unverändert gehen. Und in den einschlägigen Lesetests sind die Transferraten auch ganz brav jenseits von 3000MB/s. Was aber an den Clients los ist, keine Ahnung. Die Ergebnisse von Herrn Brogarden passen im Endeffekt zu dem Serverproblem dazu: Für die Hardware ist sein System erheblich zu langsam und ich schaffe es auch nur, durch eigentlich extrem performante Hardware einigermassen bessere Ergebnisse zu kriegen. die aber immer noch ganz schwach sind. Serverseitig liegt es offensichtlich am Server-Betriebssystem, hier haben alle mit Windows 10 wohl gute Ergebnisse, mit Windows Server klemmt es wohl.
Bei den Clients aber verstehe ich rein gar nichts...merkwürdig.
@ Herr Quick: Das Geld ist gut angelegt, downtime gegen Null, wobei der Preis aus meiner Sicht ok war: Krenn-Server, Marken-Hardware mit 5 Jahren Vor-Ort samt Ersatzteil-Depot;und für 24x7 sollte die Hardware schon stabil sein. Es hängen aktuell dran: 14 Clients Win 10, noch ein paar Mobile, und noch ein paar andere Dinge;-): Custo, Starc-Datenbank (muss leider noch von früher mitlaufen..bis die 10 Jahre rum sind), noch eine Firebird-Instanz für Boso-Abimessung, eine serverbasierte Macrium-Client-und Serversicherung sowie Duplicati.

Trotzdem merke ich immer mal wieder diese Ruckler beim Lesen und es dauert gerade morgens teils lange, bis die Patienten aufgerufen werden. Am Server selbst zur Probe getestet gehts blitzschnell.

31

Donnerstag, 20. Mai 2021, 02:28

Was SSD´s an Performance bei feiner Abstimmung leisten können zeigt angehängter Systemtest.

Gemessen auf einem XEON E2124 mit 4 Kernen á 3,30 GHz und Samsung SSD im RAID5 an einem MEGARAID 9361

Oft liegt der Flaschenhals im Netzwerk, d.h. Kabelbruch am Patchkabel, Switche die Latenzen verursachen, eine NAS mit einen aktiven Dienst der permanent Datenpakete schickt, NetScaler im Terminal usw...

Aufschluss darüber kann man sich mit einen Packetanalyzer wie WireShark verschaffen, oder wer über eine gute Firewall verfügt, hat dort via Logs die Möglichkeit den Traffic zu untersuchen.
»PraxisIT« hat folgende Datei angehängt:
  • Systemtest.JPG (27,17 kB - 29 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. August 2021, 17:38)

32

Donnerstag, 20. Mai 2021, 07:52

Das sieht beeindruckend aus und die Begründung für mögliche Fehler auch - aus meiner Sicht liegt dem aber ein Denkfehler zu Grunde:
Laut Herrn Streit ist ja der Test nur auf dem Server valide, läuft also letztendlich lokal ab. Dementsprechend kann ja das Netzwerk selbst bei diesem Test defacto gar keinen Einfluss haben - Patchkabel, Switch, NAS etc sind also zumindest theoretisch belanglos, wenn denn der Test so funktioniert (was ich aber bezweifle..)
Nun ist meine eigene Hardware-gut zusammengestellt von Krenn- erheblich leistungsfähiger als die hier beschriebene, insbesondere beim Flaschenhals SSD, und hat im Bereich Lesen erheblich schlechtere Werte. Die Hardware ist nicht defekt, alle anderen Tests besteht der Server mit Bravour - nur bei diesem Test hakt es. Stellt sich mir weiterhin die Frage: wieso?
Das Netz sollte beim Servertest also keinen Einfluss haben - wenn der Test auf den Clients läuft, sieht es natürlich anders aus, aber dafür scheint er ja nicht gedacht...
Ich glaube hier an die "feine Abstimmung" überhaupt nicht - bei gleichem bzw etwas leistungsfähigerem Megaraid Controller, viel schnelleren SSDs, schnelleren Xeons (2 CPUs..), mehr Kernen etc.
Da steckt eher was anderes dahinter - vielleicht hat hier ja jemand noch eine Idee? Ich tippe ja weiterhin auf Windows und AD bzw. irgendeinen Mini-Konfigurations-Fehler - oder Änderung, oder irgendeine Mitlaufende andere Software bei uns (Custo, Starc mit seiner alten SAP-Datenbank) ...Ich werde wohl da mal probeweise etwas deaktivieren.

33

Donnerstag, 20. Mai 2021, 08:49

Zitat

Dementsprechend kann ja das Netzwerk selbst bei diesem Test defacto gar keinen Einfluss haben


Sicher hat er das nicht - gemeint sind "langsame" Arbeitsplätze ;)

34

Donnerstag, 20. Mai 2021, 09:14

schnelleren Xeons (2 CPUs..), mehr Kernen etc.
Die "alte" Firebird Datenbank läuft doch nur auf einem CPU Kern, also kommt es hier auf die "single thread performance" an.
Die Xenon CPUs mit vielen Kernen, sind (außer entsprechend teure Gold Modelle) niedrig getaktet, z.B. mit 2,1 Ghz.
Daher sollten Sie bei einem Vergleich schon den genauen CPU Typ nennen, damit man das einschätzen kann.

Eine Desktop i5 CPU mit 3,4Ghz ist z.B. deutlich schneller als eine Xeon Silver 4110 CPU mit 2,1Ghz, pro Thread. Daher evtl. auch die großen Unterschiede hier im Vergleich.

Welche Xenon CPU hat ihr Server?

35

Donnerstag, 20. Mai 2021, 11:52

Die "alte" Firebird Datenbank läuft doch nur auf einem CPU Kern, also kommt es hier auf die "single thread performance" an.
Die Xenon CPUs mit vielen Kernen, sind (außer entsprechend teure Gold Modelle) niedrig getaktet, z.B. mit 2,1 Ghz.
Daher sollten Sie bei einem Vergleich schon den genauen CPU Typ nennen, damit man das einschätzen kann.

Eine Desktop i5 CPU mit 3,4Ghz ist z.B. deutlich schneller als eine Xeon Silver 4110 CPU mit 2,1Ghz, pro Thread. Daher evtl. auch die großen Unterschiede hier im Vergleich.
Interessant. Welche FB-Versionen sind damit gemeint? Wir haben auch eine XEON E3-1245v5 CPU mit 3,5 Ghz, "leiden" aber auch unter den schlechten Performance-Werten. Mein gleich alter Thinkpad E480 mit i5-8250U-CPU und 1,6 Ghz, allerdings SSD, zeigt bessere Systemtest-Werte, als der obige laute Server.
Freundliche Grüße, Jörg Sprenger

36

Donnerstag, 20. Mai 2021, 14:37

Also, die Xeon-Daten liefere ich gleich, aber ich gehe jede Wette ein, dass, wenn man auf dem Thinkpad von Herrn Sprenger einen Windows 2019 Server installiert, die Performance genauso in die Knie geht wie beim Xeon.
Dass was Kollege Sprenger beobachtet, ist genauso auch bei mir, und da liegt sicher ein anderes Problem drunter, und das hat vielleicht doch irgendwas mit dem Betriebssystem zu tun. Klar ist auf jeden Fall Active Directory, weil damit automatisch der interen Schreibcache auf dem AD-Laufwerk (normalerweise C:) abgeschaltet wird. Das ist eine uralte Geschichte seit Windows NT.
Es dürfte normalerweise schlicht unmöglich sein, dass eine vielleicht um 20% verminderte Single Core Performance auf einer sauberen FB-Datenbank dazu führen sollte, dass ein angeblich laut Indamed ja speicherlastiger/SSD-lastiger Test plötzlich um 60-120% langsamer abläuft. Das würde eher darauf hindeuten, dass eine eigentlich schnelle Firebird-Instance durch dritte Faktoren ausgebremst wird.
Aber das ist alles Spekulation, solange uns Indamed nicht verrät, was sie da überhaupt wie testen. Und sorry: Da habe ich ganz schöne Zweifel an der Validität.
Und wenn das Valide ist, dann müsste uns Indamed eigentlich empfehlen, uns ein nicht Server-System mit Core I9 und 5 GHz, am besten ohne ECC, Raid etc. hinzusetzen, dass wir dann in einem Netz an einem richtigen Server betreiben. Das wäre ja ziemlich preisgünstig hinzukriegen. Dann allerdings stellen sich gewichtigere Fragen: Wieso ist FB ausgerechnet bei MO so lahm auf einem "richtigen" Server? Wie stellt man sich eine Datenredundanz jenseits der Backup-Routinen vor?
Ich komme da wirklich langsam ins Grübeln, wenn da der Flaschenhals sein sollte, und die meisten hier scheinen das ja so zu sehen.
Ich glaube, ich werde mal so einen schnellen Client unter Windows 10 ins Netz hängen als Datenbankserver und mal schauen was die Performance in Praxis so macht. Wahrscheinlich ist diese low-cost-Geschichte 3x so schnell wie unsere Xeon-Server....

37

Donnerstag, 20. Mai 2021, 14:49

Mein Xeon ist 2x Xeon E5- 2620 E3 2,4 GHz, 32 GB RAM, LSI Megaraid SAS 9361-8i mit 6 angeschlossenen Seagate SAS SSDs 12/Gb im Raid 10 mit 1 GB Hardware-Cache (always on bei Battery-Backup)
Single Core ist der natürlich langsamer als ein neuer I5 und auch der Xeon Silver (ca. 10%), auf einem Server-Betriebssystem braucht man im Allgemeinen aber die Kerne, und dazu kommt noch, die FB-Datenbank schafft noch nicht mal 20% CPU-Auslastung eines einzigen Kernes laut Performance Diagramm , egal ob Schreib oder Lesezugriff; und im SSD-Zugriffs-Diagramm zeigt sich das gleiche Muster.
Wenn ich meine alten Datenbankkenntnisse hervorgreife, dürfte IOPS RANDOM der SSDs das entscheidende für die FB-Zugriffsgeschwindigkeit sein, vorausgesetzt das Interface (hier SAS 12 GB und die Interface-Anbindung an den Server gibt das her - und das tut es hier locker) und dafür wäre der Xeon mit LSI prädestiniert - ist er aber offensichtlich nicht.
Ausser- das Indamed-Programm testet stur Single-Thread CPU-Performance, was dann die ominösen Ergebnisse bringt.

38

Donnerstag, 20. Mai 2021, 14:59

Also aus meiner Erfahrung, und ich habe seit es SSDs gibt, schrittweise private und auch berufliche Umstellungen erlebt, macht der Wechsel zur SSD einen massiven Sprung aus. Die Aussage, die HDDs wären "schon schnell genug" ist Unsinn. Die Mechanik ist auch bei Profiplatten der Flaschenhals. Sie sind niemals "schnell genug", wenn man Performance-Probleme hat. Ich schaffe in nächster Zeit auch einen neuen Notfallserver an, weil mir nach Umstellung auf Dyn View der 5 Jahre alte i5 (mit SSD aufgerüstet) viel zu langsam ist. Wird, wenn ich trotz IT Knappheit bei den Lieferanten weltweit, ihn bekomme, ein schneller Ryzen 5, kann es kaum noch abwarten :P An der Anmeldung habe ich schon auf einen schnellen Ryzen vor einem Jahr gewechselt. Eine Wohltat gegenüber dem I3 NUC vorher! Auch und gerade beim Einlesen der Chipkarten. Ja, bei uns machte der Rechner eine Halbierung der Einlesezeit aus und die Hänger waren weitgehend weg.
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

39

Donnerstag, 20. Mai 2021, 17:12

Hallo,
ich habe mal das Ergenis meines "Servers" beigefügt. Ist wie oben beschrieben ein normaler Rechner von der Stange (Lenovo ThinkCentre M920 Tower) und für meine Praxis mit 5 Clients derzeit schnell genug.
»Jovy« hat folgende Datei angehängt:
  • Sytemtest.png (14,31 kB - 26 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. August 2021, 17:38)
Viele Grüße

F. Jovy

40

Donnerstag, 20. Mai 2021, 23:00

Also die CPU-Performance ist eigentlich nie das Problem. OK, alter i3 NUC mit Laptop-Prozessor und damit langsamer als ein Pentium mal ausgenommen. Aber ob jetzt i5 oder alter/neuer Ryzen ist ziemlich egal…

Nur mal als Idee: Haben Sie es mal ohne RAID versucht? Wäre mal spannend, zu wissen, wie dann der Durchsatz ist… ansonsten bliebe wirklich nur das Server-Betriebssystem als Übeltäter übrig…

Im übrigen hat mein Arbeitsplatz als Server anfangs mit Win7, seit langem als Win10 sauber 12/7 (schalte abends aus) gearbeitet. Und darauf laufen ebenfalls Macrium als Backup, eine separate Backup-Platte, anfangs auch noch Starc-Datenbank, jetzt noch diverse Datenbanken von Medizingeräten…. Das alles frißt nur wenig Resourcen…

Ja, man verzichtet auf alle Vorteile eines echten Server-Systems, für eine Kleinpraxis mit 6 Arbeitsplätzen reicht es aus… und wenn mal der Server ausfällt hat man ja den Ersatz-Server der einspringt… das kann bei jedem Rechner passieren, wenn z.B. Netzteil oder MB abraucht…

Spannend, halten Sie uns mal auf dem Laufenden. Vielleicht könnte Indamed auch was dazu beitragen, was alle voranbringt…