Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: MEDICAL OFFICE - Anwenderforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Freitag, 18. September 2020, 17:22

Diagnose bereits vorhanden

Hallo,
kann man den Hinweis "Diagnose bereits vorhanden" wenn man die gleiche Diagnose an mehrenen Tagen eingeben will irgendwo abstellen?
Mfg
TeamSLS

2

Montag, 21. September 2020, 22:01

Gegenfrage: Warum wollen Sie eine Diagnose bei Kassenpatienten im Quartal mehrfach kodieren? Was wäre/ist der Vorteil?

3

Dienstag, 22. September 2020, 20:30

Dokumentationspflichten, mehr sag ich nicht.

Ich hab auch das Problem, nervt mich schon lange, habs nur nicht gejammert.


Beispiel: Ich nehme eine Diagnose und dann wird die mit Autotext etc gepimpt, das steht dann, ICD 10 xy Schmerzen li Us. + p.DMS intakt, keine LAD Lang, T. VK 2 Tage.

das ist alles in der Diagnose integriert, und ich habe keine weiteren Klicks für den Patienten. Arbeitsvereinfachung. Der Text, alles Gesülze ist doch bei Nebensächlichkeitenwehwehwechen, die den deutschen Bürger in die Arztpraxen treibt nur für eines gut. Um die Doku rechtssicher zu machen.

Mal ehrlich, wenn jeder Kollege wegen jedem gp zum doc rennen würde, hätte bundesweit keine Praxis geöffnet, ist doch so. Corona zeigt es doch. 500 Patienten im Q meinen aktuell mich nicht zu brauchen.
Ein Schelm der böses dabei denkt.

Leute, in den 70er bis fast 90er Jahren wurde für einen Chroniker keine 30 Anschläge verbraucht. Heute tippen wir uns einen Wolf nur für die Bürokraten.

Schaut doch mal wieviel Praxen Ihre Kunden wieder unkontrolliert einlassen, weil die Masse nicht kontrollierbar ist, weil die Existenz am wackeln ist, alles verlogenes Gehabe unter Rückendeckung der Politik.

Corona hat nicht nur Nachteile. Offensichtlich.

Daher wünsche ich mir ein AIS, das mich unterstützt, mich, und meinesgleichen. Damit ich schnell dokumentieren kann und Luft für die Coronaseuchenpanik habe, denn meine Tür bleibt zu. Keiner kommt rein ohne Kontrolle. Kostet halt, Kunden, die da nicht mitmachen.
bro

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hus Brogarden« (22. September 2020, 20:38)


4

Mittwoch, 23. September 2020, 10:02

Puh. OK, ich verstehe Ihren Frust. ich glaube, es hilft Ihnen und uns aber nicht, ihn hier abzuladen.

OK, Sie möchten die Diagnose immer ansetzen, wenn der Patient da war. Also, er kommt 3 x wegen Schnupfen und Sie möchten jedesmal diese Diagnose ansetzen. Kann man machen... oder man hat wie ich einen Standard-Text, der die Befunde entsprechend auf Knopfdruck dokumentiert. Dann haben Sie doch Ihrer Pflicht Genüge getan. Die codierte Diagnose dient ja primär der Abrechnung nicht Ihrer Dokumentationspflicht...

Aber wie schon beim letzten Mal: Jeder, wie er will

Grüße,

P. Quick

5

Mittwoch, 23. September 2020, 19:33

das ist richtig. Istaber eine Plattform, wenn keiner schimpft ist das nicht gut. Das Internet vergisst nichts.

6

Freitag, 25. September 2020, 07:58

Gegenfrage: Warum wollen Sie eine Diagnose bei Kassenpatienten im Quartal mehrfach kodieren? Was wäre/ist der Vorteil?
Hallo Herr Quick,



Die tagesgenaue Diagnose wird benötigt z.B.:
-bei Gutachten,
-zur Einschätzung der Häufigkeit einer Erkrankung, - zur klaren Dokumentation bei Übergabe der Patientenakte an einen anderen Arzt. Die Diagnose jeweils immer im Nachhinein eintragen zu müssen ist die Seuche.
-Rehaanträgen


Viele Grüße
Aliani

7

Freitag, 25. September 2020, 10:13

Hallo,

-zur Einschätzung der Häufigkeit einer Erkrankung, - zur klaren Dokumentation bei Übergabe der Patientenakte an einen anderen Arzt.


Aber gerade dafür ist es doch wichtig, die Diagnose nur an dem Tag zu dokumentieren an dem sie gestellt wurde, oder? Wenn ein Patient an drei Tagen wegen der gleichen Diagnose behandelt wird, hat er die Krankheit doch nicht dreimal bekommen, sondern nur einmal.

mfg
Uwe Streit

8

Freitag, 25. September 2020, 10:39

schon, aber wenn ein Patient wgen eines Schnupfens im Juli behandelt wurde und im September erneut wegen eines Schnupfens, ist sinnvoll wenn bei der Konsultation im September erneut die Diagnose eingegeben wird, oder?
Ich arbeite viel mit Autotexten über den Doku-assi, damit ahbe ich alle standardbefunde für Hustenschnupfenbauchrücken auf knopfdruck, ebenso AU Diagnosen Therapien etc. Das geht mit MO viel viel schneller als mit Albis. Ich finde eine gute Doku auch für die eigene Arbeit sinnvoll, insbesondere mit mehreren Ärzten. Aber Hus, stimmt schon, wenn ich 20 J zurückblättere, da habe ich noch viel spärlicher dokumentiert...

9

Freitag, 25. September 2020, 17:54

und hap-ndf hat genau damit vollkommen Recht:

Zitat

schon, aber wenn ein Patient wgen eines Schnupfens im Juli behandelt wurde und im September erneut wegen eines Schnupfens, ist sinnvoll wenn bei der Konsultation im September erneut die Diagnose eingegeben wird, oder?

10

Freitag, 25. September 2020, 23:51

schon, aber wenn ein Patient wgen eines Schnupfens im Juli behandelt wurde und im September erneut wegen eines Schnupfens, ist sinnvoll wenn bei der Konsultation im September erneut die Diagnose eingegeben wird, oder?
Jeder dokumentiert ja anders. Ich gebe mal folgendes Beispiel:

Sie haben einen Chroniker mit Diabetes, der jetzt jede Woche zu Ihnen kommt. Wollen Sie wirklich jeder Woche die Diagnose Diabetes kodieren? Wäre das nicht das richtige für eine Dauerdiagnose und Sie dokumentieren nur den aktuellen Befund?

Wenn Sie jemanden haben mit rezidivierenden Erkältung (also das, was man als Kinderarzt im Winter eigentlich ziemlich häufig hat), was nützt es Ihnen, wenn Sie jedesmal dieselbe Diagnose dokumentieren? Ich dokumentiere meinen Befund. OK, ich verstehe das Argument mit dem "Makro", das dann einfach alles reinhaut, aber das ließe sich ja auch anders lösen...

@SLS-Team: Tragen Sie beim Reha-Antrag taggenau jede einzelne Diagnose ein? Also jedes einzelne Mal, wenn der Patient mit Schnupfen kam übernehmen Sie Schnupfen mit Datum? Kennen Sie einen Kollegen, der wirklich bei Patientenübernahme das KB Zeile für Zeile liest und dann jede einzelne Diagnose mit Datum liest und für sich übernimmt? Nimmt man nicht primär die Dauerdiagnosen/relevanten Diagnosen? Zur Statistik, ok, dann könnte ich für mich sagen, Patient x war jetzt das 5. Mal mit Schnupfen hier oder das 8. Mal mit Rücken... und dann? Ich stelle mir gerade den Reiter Diagnosen vor, der dann natürlich auch gerammelt voll ist... und damit auch ziemlich unübersichtlich

Ich frage mich gerade wie dann die ePa aussieht, wenn jeder Kollege an jedem Tag eine Diagnose einträgt... wird dann 10 Jahre später überhaupt noch jemand ohne stundenlanges Studium die ePa überblicken können?

Wie gesagt, jeder führt seine Akten anders und jeder dokumentiert anders....wollte nur etwas zum Nachdenken anregen...

11

Samstag, 26. September 2020, 09:54

schon, aber wenn ein Patient wgen eines Schnupfens im Juli behandelt wurde und im September erneut wegen eines Schnupfens, ist sinnvoll wenn bei der Konsultation im September erneut die Diagnose eingegeben wird, oder?
Jeder dokumentiert ja anders. Ich gebe mal folgendes Beispiel:

Sie haben einen Chroniker mit Diabetes, der jetzt jede Woche zu Ihnen kommt. Wollen Sie wirklich jeder Woche die Diagnose Diabetes kodieren? Wäre das nicht das richtige für eine Dauerdiagnose und Sie dokumentieren nur den aktuellen Befund?

Wenn Sie jemanden haben mit rezidivierenden Erkältung (also das, was man als Kinderarzt im Winter eigentlich ziemlich häufig hat), was nützt es Ihnen, wenn Sie jedesmal dieselbe Diagnose dokumentieren? Ich dokumentiere meinen Befund. OK, ich verstehe das Argument mit dem "Makro", das dann einfach alles reinhaut, aber das ließe sich ja auch anders lösen...

@SLS-Team: Tragen Sie beim Reha-Antrag taggenau jede einzelne Diagnose ein? Also jedes einzelne Mal, wenn der Patient mit Schnupfen kam übernehmen Sie Schnupfen mit Datum? Kennen Sie einen Kollegen, der wirklich bei Patientenübernahme das KB Zeile für Zeile liest und dann jede einzelne Diagnose mit Datum liest und für sich übernimmt? Nimmt man nicht primär die Dauerdiagnosen/relevanten Diagnosen? Zur Statistik, ok, dann könnte ich für mich sagen, Patient x war jetzt das 5. Mal mit Schnupfen hier oder das 8. Mal mit Rücken... und dann? Ich stelle mir gerade den Reiter Diagnosen vor, der dann natürlich auch gerammelt voll ist... und damit auch ziemlich unübersichtlich

Ich frage mich gerade wie dann die ePa aussieht, wenn jeder Kollege an jedem Tag eine Diagnose einträgt... wird dann 10 Jahre später überhaupt noch jemand ohne stundenlanges Studium die ePa überblicken können?

Wie gesagt, jeder führt seine Akten anders und jeder dokumentiert anders....wollte nur etwas zum Nachdenken anregen...

Hallo Herr Quick,
wenn ich einen neunen Patienten bekomme, dann lese ich fast NUR die Diagnosen. Warum? Wenn ein Diabetiker oder Asthmatiker in 1 Quartal 12 mal wegen der gleichen Diagnose in der Praxis war, dann stimmt doch da was nicht. Dann werde ich hellhörig. Wenn ein Kindergartenkind 12 mal im Quartal wegen der gleichen Diagnose da war, dann könnte da zu einen einen eine überfoderte Mutter oder aber ein mediznisches Problem (Adenoide, Allergie, Immundefekt etc) dahinterstecken.
Ich mache mir doch nicht die Mühe und schaue mir jeden Befund (KB Zeile an)...
Acu bei der Abschätzung von Rehaanträgen, Kuren oder Gutachten ist die anzahl der Konsultationen wegen der gleiche Erkrankung sehr relevant
viele Grüße
TeamSLS

12

Samstag, 26. September 2020, 20:00

sehr guter Einwand!!!

13

Samstag, 26. September 2020, 23:11

Da sieht man mal, wie unterschiedlich wir alle arbeiten...

Ich schaue eigentlich immer auf den Patienten, die Akten der Vorgänger sind (leider) oft nur wenig interessant. Und meine Chroniker/Vielnutzer kenne ich zumeist aus dem Kopf, da muß ich ggf. mal meine alten Laborbefunde/Klinikbriefe nachlesen...

Aber vielleicht können Sie beide ja Indamed überzeugen, etwas zu ändern. Es ging ja nur um die Abfrage... -)))

Grüße,

P. Quick

14

Sonntag, 27. September 2020, 19:01

gut gemachte, gepflegte Diagnosen,individuell gepimpt sind die halbe Miete.
Indamed kann nicht überzeugt werden, die haben einen eigenen workaround.
Das soll keine Kritik sein, das ist systhemimmanent.
Neudeutsch Schicksahl oder Kismet.
bro

15

Montag, 28. September 2020, 10:14

Hallo,

ich habe immernoch nicht ganz verstanden, was jetzt eigentlich gewünscht ist und ob es dazu dann unter den Anwendern einen Konsenz gibt.

schon, aber wenn ein Patient wgen eines Schnupfens im Juli behandelt wurde und im September erneut wegen eines Schnupfens, ist sinnvoll wenn bei der Konsultation im September erneut die Diagnose eingegeben wird, oder?

Ist das denn die Regel? Gibt es soviele Diagnosen, die innerhalb eines Quartals wirklich mehrfach neu auftreten?

Wir gingen bisher davon aus, dass viele Diagnosen doppelt und dreifach dokumentiert werden, damit ja nichts in der Abrechnung vergessen wird. In der Abrechnung selbst wird aber der gleiche ICD-Code gar nicht mehrfach übertragen, da in der Abrechnung kein Datum mit den Diagnosen übermittelt wird.

Unsere Philosophie zu den Diagnosen ist ganz einfach:
Dokumentiere eine Diagnose nur, wenn Sie auch festgestellt wird. Bei Mehrfacheingaben kommt ein Hinweis, dass die Diagnose schon im Quartal vorhanden ist. Man kann sie aber trotzdem speichern (mit einem zusätzlichen "bösen" Klick).
Käme diese Meldung nicht, bin ich mir ziemlich sicher, dass sehr sehr viele Diagnosen, obwohl sie nicht erneut festgestellt wurden, x-fach in der Akte stehen und die Übersicht darunter leidet.

Wenn das aus ärztlicher Sicht falsch ist, dann bitte ich um konkrete Lösungsvorschläge. Soll die Meldung einfach weggelassen werden, wegen dem einen Zusatzklick?

mfg
Uwe Streit

16

Montag, 28. September 2020, 10:32

Hallo Herr Streit,

aus meiner Sicht sollte nichts geändert werden. Ich möchte weiterhin den Hinweis haben das ich die Diagnose schon gesetzt habe. Wenn ich sie mehrfach setzen will muss ich eben den zusätzlichen Klick in Kauf nahmen.
Viele Grüße

F. Jovy

Beiträge: 1 037

Wohnort: Hamm

Über mich: Nutzer in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis

  • Nachricht senden

17

Montag, 28. September 2020, 10:47

Hallo Herr Streit

Ich finde den jetzigen Zustand für meine Bedürfnisse völlig ausreichend, zur für mich sinnvollen und übersichtlichen Speicherung vor allem der Dauerdiagnosen und zur Erfassung von Akutdiagnosen. Ich erfasse den wiederholten Schnupfen im Quartal nicht extra, der kritisierte Hinweis stört mich nicht wirklich.

Ich stimme Ihnen zu, gefährlicher ist das Fehlen von Diagnosen, weiß ich spätestens seit einer Regressandrohung über Kosten für Schmerzmittel-Verordungen nach Schulter-OP wegen Gelenkempyem, alles kodiert bis auf die Schmerzdiagnose R 52.1. Seitdem habe ich lieber zuviele als zuwenig Diagnosen.

Für mich reicht das jetzige System, bei dem ich mit Strg-W bequem meine alten Diagnosen aus einem Diagnosereiter wiederholen kann, dabei bleibt die Übersichtlichkeit wegen der Umwandlung in inaktive AD oder historische DD gut erhalten.

Wer will kann sich zusätzlich über den Doku-Assi sein persönliches Management mit den bereits jetzt in MO implementierten Tools gut erstellen.

Es gibt sicher genügend andere Baustellen die vorher erledigt werden können.

Aber, wenn andere sich über die vielen „Bösen Clicks“ so ärgern:

Nach meiner Erfahrung reagiert INDAMED auf wirklich konstruktiv dargestellte Verbesserungsvorschläge normalerweise gut im Rahmen der Möglichkeiten.

Wünsche einen guten Start in die letzte Woche im Quartal,
Viele Grüße, Burkhard Overhage


________________________________________________________
Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint :thumbup:

18

Montag, 28. September 2020, 14:44

Nach meiner Erfahrung reagiert INDAMED auf wirklich konstruktiv dargestellte Verbesserungsvorschläge normalerweise gut im Rahmen der Möglichkeiten.
So ist es. Meine Meinung zum Thema habe ich ja schon dargelegt... ich denke, es ist unmöglich, es allen Menschen recht zu machen, dafür sind wir einfach zu unterschiedlich.

19

Montag, 28. September 2020, 17:44

Hallo,
Meiner Meinung nach soll es bleiben wie es ist. Ich möchte, bei einer versehentlichen Doppeleingabe von Diagnosen, von MO darauf aufmerksam gemacht werden.
Viele Grüße
M.Meier

20

Montag, 28. September 2020, 20:21

Unsere Philosophie zu den Diagnosen ist ganz einfach:
Dokumentiere eine Diagnose nur, wenn Sie auch festgestellt wird. Bei Mehrfacheingaben kommt ein Hinweis, dass die Diagnose schon im Quartal vorhanden ist. Man kann sie aber trotzdem speichern (mit einem zusätzlichen "bösen" Klick).
Käme diese Meldung nicht, bin ich mir ziemlich sicher, dass sehr sehr viele Diagnosen, obwohl sie nicht erneut festgestellt wurden, x-fach in der Akte stehen und die Übersicht darunter leidet.

Wenn das aus ärztlicher Sicht falsch ist, dann bitte ich um konkrete Lösungsvorschläge. Soll die Meldung einfach weggelassen werden, wegen dem einen Zusatzklick?

Hallo Herr Streit,
im Prinzip haben Sie ja den Wunsch schon selbst formuliert: Ich dokumentiere eine Diagnose nur dann, wenn ich sie festgestellt habe und zwar bei jeder! Konsultation! Bingo.

Das ist auch sowohl aus ärztlicher wie auch abrechnungsrechtlicher Sicht absolut korrekt und wird mit den ambulanten Kodierrichtlinien, die ja leider zweifelsohne kommen werden, auch noch abrechnungsrechtlich verankert werden. Das ist ja übrigens auch der Grund warum Dauerdiagnosen nicht "einfach so" auf den Abrechnungsschein dürfen, sondern nur dann, wenn auch die Konsultation wegen der Dauerdiagnose erfolgte,...theoretisch zumindest, oder?

Und ja, wenn sie viele Chroniker oder Kleinkinder betreuen, dann kommen oft gleiche Diagnosen hinzu. Übrigens ist das beim Privatschein ja nicht so, oder? Dort wird nicht nachgefragt, ob die Diagnose schon vergeben wurde...

Wenn ich mich jetzt mal in die Kollegen versetze, die an dem bisherigen System festhalten wollen, dann kann man doch gegenargumentativ fragen: warum geben sie denn überhaupt eine Diagnose ein, wenn sie bei der erneuten Abfrage die Diagnose eh löschen bzw. nicht eingeben wollen?! Dann könnte man es doch direkt lassen.
Die anderen Argumente wie Rehaanträge, Patientenwechsel, Gerichtsverfahren, Ärztekammeranfragen, Versicherungsanfragen und den ganzen unnötigen Mist, den wir sonst noch so bewältigen müssen, wird durch eine stringente Diagnosevergabe sehr!! viel einfacher.

Um allen gerecht zu werden, könnte man doch im Datenpflegesystem die Option eröfnen: Mehrfachangebe der Diagnose oder nicht.
Ähnliche Optionen gibt es bereits im Datenpflegesystem.

Im Ürigen bin ich ganz bei Hus Brogarden: jeder unnötige Klick, ist einer zuviel und es gibt so einige ünnögtige Klicks. Am meisten nervt mich, dass der Doku Assi immer wieder über GR in den Vordergrund genommen werden muss, um ihn mit Esc zu schliessen. Das sind hunderte unnötige Klicks am Tag.

viele Grüße
schahin aliani