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21

Dienstag, 27. Oktober 2020, 17:39

Danke an alle!!!

Ich hab ein paar Ideen gewonnen, jetzt geht´s ans ausprobieren.
Viele Grüße
Christian Wirth

22

Freitag, 30. Oktober 2020, 22:31

BMP , Fax, gelöst

PS:
dann wäre es wahrscheinlich am besten, wenn Sie es dem Support zeigen. Evtl. ist dort noch etwas zu machen.
Wie gesagt, da von MO ein dreiseitiges Dokument erstellt wird, vermute ich den Fehler nicht bei uns. Aber vielleicht ergibt die Untersuchung ja noch etwas.

-
Hallo Herr Wingenbach
Einer der "Techniker" von meinem freundlichen Servicepartner Jupitec hat es, als sie schließlich draufgeschaut haben, in 4 Minuten gelöst :
Der BMP wird mit eDocPrintPro in ein PDF gebracht und dann an unsere Starface-Fax Software übermittelt.
In der Datenpflege war bei eDocPP unter "Seitenzahl" eine 1 eingetragen.
Jetzt ist das Feld leer- und schon ging`s!
Schönes Wochenende
Gordon Splettsen

23

Montag, 2. November 2020, 14:02

Ziemlich simpel beim Enduser?

Ich will kein Spielverderber sein, aber Sie denken schon daran, dass sie diese Befunde nicht unverschlüsselt per Mail verschicken dürfen, oder?


Danke fürs erinnern, wir versenden die Befunde verschlüsselt. Das kann man mit den gängigen Programmen zum Glück ziemlich simpel machen.

Wie verschlüsseln Sie denn im Mailprogramm oder bereits vorher ohne nennenswerten Aufwand die Datei? Ich würde gerne die Brief direkt aus MO an eine Patientin schicken, nur eine automatische Verschlüsselung, welche auch bei der Patientin ohne große Vorkenntnisse entschlüsselt werden kann, kenne ich nicht. Da wäre ich interessiert.
VG
Marcel Marquardt

24

Montag, 2. November 2020, 19:49

Hallo Herr Marquardt
leider- direkt aus MO an Patienten wird von uns nicht gemailt - daher keine Tips möglich. :whistling:
Es gibt mails in denen Patienten u n s unangefordert Daten zuschicken- ok, das nehmen wir nach Virenscan ins Karteiblatt.
Aber Gesundheitsdaten irgendwelcher Art gehen bei uns über mail an Patienten schon immer nicht raus- "das geht gar nicht" haben alle Mädels die Anweisung.Und das gilt mittlerweile leider auch fürs Fax seit dem Tod von ISDN. Manche Fragen lassen sich auch ungefährdet beantworten.
Was die Heimstationen angeht, faxen wir noch, da wir uns nicht anders zu helfen wissen- die können unter anderem auch dies noch nicht anders. :pinch:
Jedoch besteht der Beschluss sich mit mehreren Doctores zusammenzutun und einen gewissen Druck aufzubauen, dass die sich entsprechende Hardware zulegen müssen.
Das wird wohl jetzt mit den neuen Spielereien sowieso "zwingend" erforderlich. Aber wohl nur für uns...
Bzw. ich fürchte es wird wie mit dem QR Code laufen- wie lange halten wir die Fähigkeiten schon vor-?...und wie viele Stationen der Krankenhäuser ringsum (Frankfurter Gegend, also nicht wirklich ländlich) haben den Code nicht auf den Briefen, bzw. enthaltenen Mediplänen (zu schweigen von ICD Codes der behandlungsursächlichen Diagnosen), so dass wir weiterhin blöde abtippen müssen usw.
.
Übrigens steht im Disclaimer unserer Praxis-mails seit geraumer Zeit folgender link
https://thehackernews.com/2018/01/healthcare-data-breach.html
und der hat seit neuestem Gesellschaft bekommen: Im digital so fortschrittlichen Finnland wird Psychotherapie anscheinend über Gesellschaften/Firmen vermittelt und abgerechnet. (Ja, warum auch nicht, wird alles viel bequemer..) Da wurde, ebenfalls in 2018 eine große Anzahl (meine 40000 oder 400000 gelesen zu haben) an Falldokumentationen und zugehörigen Vers-Nummern,Zahlungen etc. gehackt und vor kurzem häppchenweise (1-200) zur Erpressung der Firma alle paar Tage was übers Darknet veröffentlicht.
Den besten Link zum Vorgang muss ich noch recherchieren, der kommt dann im Disclaimer gleich dazu.
Aber: ob man/frau wirklich einzelne Docs hackt glaube ich kaum - aber falls wird man sicher böse,böse an den Pranger gestellt und abgeschossen. Die Idee möglichst viele Patientendaten auf zentralen Servern zu horten- das bleibt das Interesse der Interessierten und wird auf Biegen und Brechen durchgesetzt. Die Folgen sind absehbar unabsehbar. Hauptsache: egal! und tolle Gesetze gemacht.
Das hilft dann vor allem den Bloßgestellten nichts, wenn die Großstruktur (systemrelevant) geklagt wird und das Individuum entehrt in der Öffentlichkeit steht. Man möchte sagen "bescheuert".
Aber dennoch-
einen guten Abend und darüber nicht ärgern
Gordon Splettsen

25

Dienstag, 3. November 2020, 12:18

Wie verschlüsseln Sie denn im Mailprogramm oder bereits vorher ohne nennenswerten Aufwand die Datei? Ich würde gerne die Brief direkt aus MO an eine Patientin schicken, nur eine automatische Verschlüsselung, welche auch bei der Patientin ohne große Vorkenntnisse entschlüsselt werden kann, kenne ich nicht. Da wäre ich interessiert.
Hier würde ich ggf. auf ein verschlüsseltes ZIP zurückgreifen. Das ZIP-Format ist ja einfach, es gibt jede Menge kostenlose Programme wie z.B. 7zip. Das Passwort könnte man dann telefonisch vereinbaren... und schon ist man ziemlich sicher unterwegs...

26

Donnerstag, 8. Juli 2021, 14:14

UNd wenn der Patient nun eben einfach mal seine Laborwerte als Mail haben will und ihm das VErschlüsselte Dokument zu lästig ist ? Ich mache das über PDF 24, fände aber einen direkten weg aus MO heraus eleganter... Spätestens seit Corona ist das ganze Datenschutzthema ja sowieso eine Farce: ALLE Behörden leiten die eingehenden Faxe mit Covid-Meldungen an einen E-Mail-Verteiler hausintern weiter und fordern sogar zum Senden der Meldungen per E-Mail auf... was soll ich mir da Gedanken machen, wenn ein Patient mich um Zumailen von UNterlagen bittet ;-(

27

Donnerstag, 8. Juli 2021, 14:56

Hallo,

bei mir gehen grundsätzlich nur verschlüsselte Emails raus, bzw. sind die Anhänge der Mail verschlüsselt. Mir ist egal wer was will. Ob Gesundheitsamt, Behörde, KV oder Patient!
Viele Grüße

F. Jovy

28

Donnerstag, 8. Juli 2021, 16:32

Wenn die Befunde als pdf File vorliegen kann man Sie einfach an die email anhängen. So machen wir das. Wir nutzen den MO Drucker um das PDF zu erstellen. Man müsste halt das PDF verschlüsseln, den Schlüssel separat zusenden. Ist umständlich. Daher berechnen wir diesen Service entsprechend. So drucken wir die Befunde auch als pdf direkt in das EFax, das geht recht schnell. Das Verschlüsseln müsste halt automatisch gehen, das hält am meisten auf. Richtig schick ist das alles nicht, da nun mal die DSGVO hier massiv behindert. Das ist natürlich alles händisch.
Nur die Nummer mit den EBriefen etc. wird dann wohl einfacher und per Gesetz DSGVO konform werden, hoffentlich. Knacken kann man alles. Wenn der Staat aber definiert das rot blau ist, per Gesetz dann darf man sich daran halten.
Bro



Ich fürchte, dies ist im Moment die gesetzeskonforme Lösung.
Kurze Überlegung hierzu: wenn man als Schlüssel für das Befund-PDF zB das Geburtsdatum des Patienten in 6- oder 8-stelliger Form wählt und in die Email mit dem Befund nur den Hinweis auf das Geburtsdatum erwähnt, nicht aber das Datum selbst - könnte man dann wohl zumindest auf die zweite Mail verzichten?

29

Sonntag, 11. Juli 2021, 14:14

So machen wir es

Wenn die Befunde als pdf File vorliegen kann man Sie einfach an die email anhängen. So machen wir das. Wir nutzen den MO Drucker um das PDF zu erstellen. Man müsste halt das PDF verschlüsseln, den Schlüssel separat zusenden. Ist umständlich. Daher berechnen wir diesen Service entsprechend. So drucken wir die Befunde auch als pdf direkt in das EFax, das geht recht schnell. Das Verschlüsseln müsste halt automatisch gehen, das hält am meisten auf. Richtig schick ist das alles nicht, da nun mal die DSGVO hier massiv behindert. Das ist natürlich alles händisch.
Nur die Nummer mit den EBriefen etc. wird dann wohl einfacher und per Gesetz DSGVO konform werden, hoffentlich. Knacken kann man alles. Wenn der Staat aber definiert das rot blau ist, per Gesetz dann darf man sich daran halten.
Bro



Ich fürchte, dies ist im Moment die gesetzeskonforme Lösung.
Kurze Überlegung hierzu: wenn man als Schlüssel für das Befund-PDF zB das Geburtsdatum des Patienten in 6- oder 8-stelliger Form wählt und in die Email mit dem Befund nur den Hinweis auf das Geburtsdatum erwähnt, nicht aber das Datum selbst - könnte man dann wohl zumindest auf die zweite Mail verzichten?
auch, einfach ist aber etwas anderes.....

30

Dienstag, 13. Juli 2021, 13:35

Batch- oder Powershell-Script mit Versichertennummer als Kennwort?

Beim Lesen dieses Threads kam mir gerade folgender Gedanke:

1) PDF-Datei aus MO heraus z.B. drucken und als Dateinamen [Patientenmailadresse]_[Versichertennummer].pdf wählen, die liegen ja in MO vor.
2) Eine Batchdatei schreiben, auf die man diese PDF-Datein "ziehen" kann und die
- aus dem Dateinamen heraus zwei Variablen generiert, nämlich die Patientenmailadresse und die Versichertennummer als Schlüssel
- mittels des freien Kommandozeilen-Programmes CPDF ein mit der Versichertennummer ISO-kompatibel AES-verschlüsseltes PDF mit irgendeinem anderen Ausgabenamen erstellt
- dieses mittels des freien Kommandozeilen-Programmes mailsend mit einem Standardtext an die Patientenmailadresse schickt
- die Datei dann löscht

Vorteile:
Ein soweit wie möglich automatisierter Ablauf des Mailversandes, ein Schlüssel, der etwas komplexer als das Geburtsdatum ist, und auf der eGK steht, PDF-Datei kann nach Schlüsseleingabe in jedem (?) PDF-Reader gelesen werden.

Nachteil:
Die so versendete Nachricht wird nicht im Ausgangsordner eines etwaigen IMAP-Servers gespeichert, sondern wirklich nur über den SMTP-Server der Praxis versendet.

Variante:
Bei mehreren zu versendenden Dateien könnte man diese in einen analog dem o.g. PDF benannten Ordner drucken, aus dessen Namen dann die Variablen generiert werden.
Die darin befindlichen Dateien werden dann mittels des freien Kommandozeilen-Programmes 7za zu einem AES-veschlüsselten ZIP-Archiv gepackt und dann gemailt. ZIP gibt es überall.

Momentan fehlt mir die Zeit, aber das sollte als Batch-Datei relativ einfach realisierbar sein.

Beiträge: 2 451

Wohnort: Mö[r]kret: Väck inte den björn som sover

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31

Dienstag, 13. Juli 2021, 21:05

aktuell geht einfach und sicher eben nicht zusammen.
bro