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1

Dienstag, 20. Oktober 2020, 14:38

Befunde aus MO direkt ans email-Programm schicken

Hallo,

ist es möglich, Befunde z.B. Laborbefunde direkt aus dem Laborblatt oder eingescannte Befunde direkt als Anhang ans Mailprogramm zu senden?

Danke
Christian Wirth
Viele Grüße
Christian Wirth

2

Dienstag, 20. Oktober 2020, 21:00

karteiblatt, mailen

Hallo Herr Wirth
Vielleicht hilft Ihnen dies
https://forum.indamed.de/index.php?page=LexiconItem&id=85
etwas weiter: Mein zufälliger Fund im Anwenderforum - Lexikon - Howto - Krankenblatt -
Mit freundlichen Grüßen
Gordon Splettsen

3

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 09:13

Ich will kein Spielverderber sein, aber Sie denken schon daran, dass sie diese Befunde nicht unverschlüsselt per Mail verschicken dürfen, oder?
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

4

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 09:28

Naja, wenn es der Patient explizit so will kann man es natürlich machen. Man sollte sich nur unbedingt die Einwilligung dafür holen und auch dokumentieren, sonst kann es Ärger geben...

5

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 11:12


6

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 08:34

Naja, wenn es der Patient explizit so will kann man es natürlich machen. Man sollte sich nur unbedingt die Einwilligung dafür holen und auch dokumentieren, sonst kann es Ärger geben...
Da gibt es halt unterschiedliche Meinungen unter den Juristen und Datenschützen. Die meisten Datenschützer sagen, das geht trotzdem nicht, auch mit Zustimmung. Da gab es vor vielleicht 1 Jahr schon mal einen Prozess drüber. War irgendwas mit einem Renten- (?)- Versicherungsträger. Das Urteil war vereinfacht gesagt: Auch mit der Zustimmung des Betroffenen kann man sich von der Verschlüsselung von besonders geschützten Datenkategorien (also auch Gesundheitsdaten) nicht freikaufen. Die andere Seite, die das zulassen will, beruft sich auf das "Recht zur informationellen Selbstbestimmung". Ist mir extrem sympathisch, finde ich auch völlig richtig, aber wie gesagt, ich würde das nicht machen. :huh:
Mit freundlichen Grüßen

M. Rothsching

Beiträge: 1 092

Wohnort: Hamm

Über mich: Nutzer in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis

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7

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 13:08

Ich will kein Spielverderber sein, aber Sie denken schon daran, dass sie diese Befunde nicht unverschlüsselt per Mail verschicken dürfen, oder?

Ist nicht seit auslaufen von ISDN und Einführung von VoiP nicht ein "Fax" letzendlich nicht ein genauso unsicher nichtverschlüsseltes Dokument wie eie eMail ????
Viele Grüße, Burkhard Overhage


________________________________________________________
Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint :thumbup:

8

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:08

Jep, eigentlich sogar meist noch eher angreifbar. Bei Email ist doch heute zumeist die Strecke Client - Host-Server per TLS verschlüsselt, da kann also keiner mitlesen. Höchstens auf dem Host-Server selber könnte man natürlich die Daten abzweigen.

Beim Fax ist die ganze Strecke von Sender bis Empfänger unverschlüsselt...

Beiträge: 1 092

Wohnort: Hamm

Über mich: Nutzer in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis

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9

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:34

Dann werde ich doch lieber in Brieftauben investieren ;(
Viele Grüße, Burkhard Overhage


________________________________________________________
Das Gegenteil von Gut ist Gutgemeint :thumbup:

10

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19:48

...aber immer noch das einzige neben Telefon von allen Altenheimen in Bad Homburg genutzte Kommunikationsmedium...
Wir kämpfen da noch an ganz anderen Fronten und werden uns da erst mal nicht auch noch mit Tauben engagieren können- die normative K.d.F. :rolleyes:

11

Montag, 26. Oktober 2020, 20:15

Geht bei Thunderbird nur eingeschränkt

Hallo Herr Wirth
Vielleicht hilft Ihnen dies
https://forum.indamed.de/index.php?page=LexiconItem&id=85
etwas weiter: Mein zufälliger Fund im Anwenderforum - Lexikon - Howto - Krankenblatt -
Mit freundlichen Grüßen
Gordon Splettsen

Hallo Herr Zwickler,
ich habe Ihre Anleitung bezüglich direkt aus dem
Krankenblatt gesehen. Das funktioniert so nicht ganz bei Thunderbird.
Dort öffnet sich der mailclient, in der ersten Zeile "An:" Steht aber nur
"Patientenname <>", dann in einer automatisch eröffneten zweiten
Zeile die korrekte mailadresse des Patienten. So lässt sich das aber
nicht senden, da die erste Zeile keine korrekte Adresse darstellt.
Händisch kann man die korrekte Adresse aus Zeile 2 einfach in Zeile 1
verschieben, ist aber nicht sinnig. Eine Idee bei Ihrem Script?
Viele Grüße,
Marcel Marquardt

Beiträge: 2 451

Wohnort: Mö[r]kret: Väck inte den björn som sover

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12

Dienstag, 27. Oktober 2020, 07:11

Wenn die Befunde als pdf File vorliegen kann man Sie einfach an die email anhängen. So machen wir das. Wir nutzen den MO Drucker um das PDF zu erstellen. Man müsste halt das PDF verschlüsseln, den Schlüssel separat zusenden. Ist umständlich. Daher berechnen wir diesen Service entsprechend. So drucken wir die Befunde auch als pdf direkt in das EFax, das geht recht schnell. Das Verschlüsseln müsste halt automatisch gehen, das hält am meisten auf. Richtig schick ist das alles nicht, da nun mal die DSGVO hier massiv behindert. Das ist natürlich alles händisch.
Nur die Nummer mit den EBriefen etc. wird dann wohl einfacher und per Gesetz DSGVO konform werden, hoffentlich. Knacken kann man alles. Wenn der Staat aber definiert das rot blau ist, per Gesetz dann darf man sich daran halten.
Bro

13

Dienstag, 27. Oktober 2020, 11:35

Fax, Dosierplan

Guten Morgen
INDAMED: Kurze Seitenast-Frage:
Dosierplan BMP über Faxdrucker an Pflegeheim (wie kann es anders sein) faxen funktioniert nur bei Dosierplänen mit 1 Seite. Jede 2.-x Seite des Faxes wird schlicht abgeschnitten,
sprich: kommt "drüben" nicht an. Übrigens ohne eine Meldung auf "unserer" Seite. Das war / ist/ evtl. wird auch sehr unangenehm, wenn Medikamentanforderungen
an die Lieferapotheken durch das Heim dann nicht mehr stimmen und man erst durch die Veränderung des Patientenzustandes aufmerksam wird, dass da was nicht stimmt...
Ist da zukünftig eine Lösung in Sicht?
Beste Grüße
Gordon Splettsen

Beiträge: 2 451

Wohnort: Mö[r]kret: Väck inte den björn som sover

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14

Dienstag, 27. Oktober 2020, 12:41

Händische Lösung: BMP mit MO Drucker in die Akte, dann per Efaxdrucker direkt ins Heim mit allen Seiten.
Ist 1 Schritt mehr, sicher zuviel, aber sieht gut aus, unverschlüsselt natürlich nicht DSGVO konform.
Bro

15

Dienstag, 27. Oktober 2020, 13:02

Guten Morgen
INDAMED: Kurze Seitenast-Frage:
Dosierplan BMP über Faxdrucker an Pflegeheim (wie kann es anders sein) faxen funktioniert nur bei Dosierplänen mit 1 Seite. Jede 2.-x Seite des Faxes wird schlicht abgeschnitten,
sprich: kommt "drüben" nicht an. Übrigens ohne eine Meldung auf "unserer" Seite. Das war / ist/ evtl. wird auch sehr unangenehm, wenn Medikamentanforderungen
an die Lieferapotheken durch das Heim dann nicht mehr stimmen und man erst durch die Veränderung des Patientenzustandes aufmerksam wird, dass da was nicht stimmt...
Ist da zukünftig eine Lösung in Sicht?
Beste Grüße
Gordon Splettsen
Hallo,

wenn ich einen dreiseitigen BMP drucke, ist das ein Druckauftrag. Es entsteht nur ein (dreiseitiges) Dokument, nicht drei einzelne Dokumente.
Können Sie im Faxdrucker sehen, ob dort drei Seiten angezeigt werden? Welchen Faxdrucker verwenden Sie?
Wenn es drei einzelne Seiten/Druckaufträge/Dokumente wären, könnte ich mir eher einen Fehler vorstellen. Da wir ein dreiseitiges Dokument erstellen, vermute ich hierbei zunächst keinen Fehler auf unserer Seite. Können Sie andere mehrseitige Dokumente mit demselben Faxdrucker ohne Probleme und Verluste versenden?
Mit freundlichen Grüßen,

G. Wingenbach
-INDAMED Support-

16

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:03

Hallo Herr Wingenbach
Unser Faxdrucker ist Starface (Teil der Yeahlink-Telefonanlagen-Software)-
hier kann ich die Seitenanzahl nicht angezeigt bekommen.
Jedoch:
3 seitige Dokumente die wir eingescannt in der Patientenkartei haben,
oder 3seitige Briefe erstellt durch MO-interne Briefschreibung (kein .doc) ,
(und ebenso wie externe 3seitige MS-Office-Worddokumente)
lassen sich fehlerlos übertragen.
Nur nicht der BMP.

17

Dienstag, 27. Oktober 2020, 14:27

Hallo,

dann wäre es wahrscheinlich am besten, wenn Sie es dem Support zeigen. Evtl. ist dort noch etwas zu machen.
Wie gesagt, da von MO ein dreiseitiges Dokument erstellt wird, vermute ich den Fehler nicht bei uns. Aber vielleicht ergibt die Untersuchung ja noch etwas.
Mit freundlichen Grüßen,

G. Wingenbach
-INDAMED Support-

18

Dienstag, 27. Oktober 2020, 15:35

Vielen Dank- werde mich dort melden.

19

Dienstag, 27. Oktober 2020, 17:32

Verschlüsselung

Ich will kein Spielverderber sein, aber Sie denken schon daran, dass sie diese Befunde nicht unverschlüsselt per Mail verschicken dürfen, oder?


Danke fürs erinnern, wir versenden die Befunde verschlüsselt. Das kann man mit den gängigen Programmen zum Glück ziemlich simpel machen.
Viele Grüße
Christian Wirth

20

Dienstag, 27. Oktober 2020, 17:35

Wenn die Befunde als pdf File vorliegen kann man Sie einfach an die email anhängen. So machen wir das. Wir nutzen den MO Drucker um das PDF zu erstellen. Man müsste halt das PDF verschlüsseln, den Schlüssel separat zusenden. Ist umständlich. Daher berechnen wir diesen Service entsprechend. So drucken wir die Befunde auch als pdf direkt in das EFax, das geht recht schnell. Das Verschlüsseln müsste halt automatisch gehen, das hält am meisten auf. Richtig schick ist das alles nicht, da nun mal die DSGVO hier massiv behindert. Das ist natürlich alles händisch.
Nur die Nummer mit den EBriefen etc. wird dann wohl einfacher und per Gesetz DSGVO konform werden, hoffentlich. Knacken kann man alles. Wenn der Staat aber definiert das rot blau ist, per Gesetz dann darf man sich daran halten.
Bro



Ich fürchte, dies ist im Moment die gesetzeskonforme Lösung.
Viele Grüße
Christian Wirth